Hier das Statement im Originaltext.
https://www.federalreserve.gov/newsevents/pressreleases/monetary20190130c.htm
https://www.federalreserve.gov/mediacenter/files/FOMCpresconf20190130.pdf
„Balance Sheet normalization“ bedeutet ein „Quantitative Tightening“ (QT), also eine Reduktion der Geldmenge die laufend generiert wird.
Die wichtigste Aussage bleibt, dass die FED neben dem Leitzinssatz, vermehrt das QE bzw. QT als Instrument zur Implementierung ihrer Strategie einsetzen möchte. Hierbei wird neben, oder anstelle einer Zinssenkung das „Quantitative Easing“ (QE) zum Einsatz kommen. Hierbei handelt es sich eben umgekehrt zum QT, um eine Erhöhung der laufend generierten Geldmenge.
Auf den Dollar-Exchange zurückgeführt, gibt es Spielraum in beide Richtungen. Erst wenn der Kurs beginnt, die Strategie der FED zu gefährden (Arbeitsplätze, Preisstabilität) könnte dem USD die Puste ausgehen. Solange die Schwellenländer jedoch mit einem immer höherem Exchange gut zurechtkommen, und somit die Weltwirtschaft weiter prosperiert, kann der Dollar weiter aufwerten. Bald schon wird sich vermutlich eine verstärkt negative Korrelation zwischen S&P500 und dem Dollar-Exchange herauskristallisieren (ähnlich wie in Japan JPY vs. Nikkei-Index). Der Hintergrund ist dieser, dass sich nämlich bei einem schwächeren Dollar-Exchange, vermehrt ausländische Investoren mit US-Amerikanischen Papieren eindecken können.





