Die Sorgen der Anleger

NASDAQ Daily-Chart

Guten Abend Traders,
German was bleibt am Ende? Entweder der Dot-Communist zersetzt die Märkte oder die Bluechip-Unternehmen bilden die Spitze einer neuen Weltordnung. Wer Arbeitsplätze bietet und die Wählerschaft in Lohn und Brot setzt, bildet gewollt oder nicht, ein mächtiges Schattenkabinett. Jeder Trader möchte nach dieser Allzeit-Hoch Manie an den Börsen so schnell und umfangreich wie irgend möglich Shares akquirieren. Dabei ist es wenig unwillkommen, wenn die Kurse fallen. Sollen sie, denn es gilt wieder Buy&Forget. Schau Dir an, was an der NASDAQ alles an Risiko absorbiert wurde. Da scheint die COVID-Pandemie wie eine simple technische Korrektur.
Next, Lockdown in China, ja aber warum sollten die Jobs denn nicht wieder zurück in die Heimat, schließlich war dies auch das Ziel einer – Trump’schen – Pax Americana Zoll-Doktrin. Die Unternehmen müssten ihre T-Shirts wieder für $2,55 daheim in den USA statt für $0,39 in Indien oder China produzieren müssen. Keine Frage des wirtschaftlichen Überlebens, eher eine Frage der maximalen Profit-Marge. Jedenfalls ist das Risiko „China“ eher eine Chance zum Paradigmenwechsel in einer profitgierigen Welt des Globalismus.

Klar ist, ein heißer Krieg war eigentlich für meine Generation vom Tisch. Es folgte aber der Irak-Krieg (Dritte Golfkrieg), weiter in Europa der Kosovo-Krieg (mit erstem deutschem Einsatz an der Waffe nach WK2), ad Infinitum. Siehe Eingangsbemerkung; es gilt wieder Buy&Forget. Staatspapiere liegen bei den Zentralbanken und werfen kaum Rendite ab. Dirigieren die Zentralbanken unsere Staaten (Keynesianismus, Japan)? Definitiv gilt: Unternehmer haben das Sagen in der Gesellschaft und sind zu einer 4.Gewalt mutiert. Diese Unternehmen sind das Fundament der Ökonomie. Kein Bank- und Finanzwesen ohne Wirtschaften und Handeln. Wer nun mitreden will, sollte seine Kinder auf einer Elite-Uni einschreiben und mindestens 200 Mitarbeiter beschäftigen. Wundert es da, dass die Börse wie eine Verfassung verteidigt wird (Buy-Only Regeln wie zuletzt in Frankreich). Ein freier, offener Markt ist noch zu vielen Risiken ausgesetzt, wie es scheint. So bedeutet jeder Angriff aus Richtung der kommunistisch-marxistischen Spähre für uns rückwirkend, make or break. vive la liberté

Last but not Least, die FED wird den Leitzins anheben oder senken, diese Institutionen sehen sich als Raketenstufe einer kapitalistischen Entwicklung, die lediglich heute noch der Steuerung bedarf. Ziel bleibt ein System, welches sich selbst trägt und reguliert, allein aus systemeigenen Regelkreisen. Bis zu diesem Punkt, wird die Geldmenge schneller oder langsamer erhöht, um schließlich als Institution komplett redundant zu werden. Die FED wird diesen Systemzustand ansteuern und erreichen oder sie wird alles aufgeben, das gesamte Wirtschaftssystem. Letzteres Szenario ist doch zumindest fragwürdig.

Wir leben heute eingefasst in doppelter Ordnung, einerseits mit einem archaischen Ordnungssystem wie unserem Geld-Tauschsystem, welches unsere tierische Natur rehpräsentiert, andererseits mittels unserem Gewalten-geteilten Rechtssystem (im besten Fall).

Aber ein Risiko an der Börse? Ich sehe (k)eines: dass die Big-Player mit Buy-Backs aus der Börse austreten und ihre Investoren Ersatz für Dividende und Aufsichtsrats-Lorbeeren suchen müssten.

Es gibt sicherlich genügend gute Alternativen, um Rendite auch abseits der Aktienmärkte zu schürfen. Bedenke dabei immer, der FOREX ist der weltweit umsatzstärkste Finanzmarkt und bietet jedem zudem die Chance, seine Kaufkraft zu erhalten, z.B. bei einer inflationären Ausgangswährung.

Macrotrends – NASDAQ

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Bünyamin

Goody traders,
English what remains at the end? Either the dot communist undermines the markets or the blue chip companies spearhead a new world order. Anyone who offers jobs and provides the electorate with wages and bread forms a powerful shadow cabinet, whether they want it or not. After this all-time high mania on the stock exchanges, every trader wants to acquire shares as quickly and extensively as possible. It is hardly unwelcome when prices fall. They should, because it’s Buy&Forget again. Look at all the risk absorbed on the NASDAQ. The COVID pandemic seems like a simple technical correction.
Next, lockdown in China, yes, but why shouldn’t the jobs go back home, after all, this was also the goal of a – Trump’s – Pax Americana customs doctrine. Companies would have to go back to producing their T-shirts for $2.55 back home in the US instead of $0.39 in India or China. Not a question of economic survival, but rather a question of the maximum profit margin. In any case, the risk „China“ is more of an opportunity for a paradigm shift in a profit-hungry world of globalism.

A hot war was actually off the table for my generation. But the Iraq war followed, the Kosovo war (with the first German use of weapons after WW2), ad infinitum. See introductory remark; Buy&Forget applies again. Government bonds are held by the central banks and hardly yield any returns. Are the central banks running our states (Keynesianism, Japan)? It is definitely true: Entrepreneurs call the shots in society and have mutated into a fourth power. These companies are the foundation of the economy. No banking and finance without economics and trading. Anyone who wants to have a say should enroll their children at an elite university and employ at least 200 people. Is it any wonder that the stock market is defended like a constitution (buy-only rules as recently in France). A free, open market is still too risky, it seems. So every attack from the direction of the communist-Marxist sphere means for us retrospectively, make or break. vive la liberté

Last but not least, the FED will raise or lower the key interest rate, these institutions see themselves as the rocket stage of a capitalist development that only needs to be controlled today. The goal remains a system that is self-supporting and self-regulating, solely from the system’s own control loops. Up to this point, the money supply will increase at a faster or slower rate, eventually becoming completely redundant as an institution. The FED will head for this system state and achieve it or they will give up everything, the entire economic system. The latter scenario is at least questionable.

Today we live in a double order, on the one hand with an archaic system of order such as our money exchange system, which represents our animal nature, on the other hand by means of our legal system divided by powers (at best).

But a risk in the stock market? I see (none) anything: that the big players are exiting the stock market with buy-backs and their investors have to look for a substitute for dividends and supervisory board laurels.

There are certainly enough good alternatives to mine returns away from the stock markets. Always remember that FOREX is the financial market with the highest turnover worldwide and also offers everyone the chance to maintain their purchasing power, e.g. with an inflationary starting currency.

Macrotrends – NASDAQ

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Sincerely Yours, Ben

Frankreich .hta gewählt

French president Emmanuel Macron and his wife Brigitte.

Guten Morgen Traders,
German Macron bleibt mit 58 vs. 42 Frankreichs (Europas einzige Nuklearstreitmacht) Präsident.
Warum hat dies die Märkte nicht interessiert? Europa wurde gerade wegen der Gefahr aus den Extremen politischen Spektren erdacht und heute selbstverständlich dahingehend verteidigt.
Die europäische Zentralbank sieht sich noch nicht so tief im Keynesianismus verstrickt wie die BoJ. Letztere wird am kommenden Donnerstag ihre geldpolitischen Weichenstellungen veröffentlichen. Aber unter uns gesagt, die Yield-Kurvenkontrolle bleibt fester Bestandteil der japanischen Geldpolitik, da dieses Instrument die letzten 7 Rezessionen vorhergesagt hat. Damit hat man aus ökonomischer Sicht, ein formidables quantifizierbares Steuerruder. Die aktuellen Marktoperationen laufen erst Ende Juni aus, mit welchen die Rendite der 10jährigen japanischen Staatsanleihen an die 0%-Linie gebracht werden soll.
Aber zurück zur EZB, welche sich im Vergleich zur BoJ durchaus als einen ‚demokratischen‘ Eckpfeiler betrachten darf. Nur vergessen wir nicht, diese und alle weiteren demokratischen Institutionen basieren letztlich auf der militärischen Überlegenheit der USA. Dort hat die FED und fast alle anderen Zentralbanken der Welt gerade die negativen Auswirkungen der COVID-Pandemie mittels einer noch nie dagewesenen Geldschwemme zerstreut. Und Du kennst ja die Gesellschaft, ja Schicksalhaft wird geredet und über Vor- und Nachteile diskutiert…
Glaubte irgendein Marktteilnehmer, in der aktuellen Situation, nach epischen Marktoperationen, dass unser Mann hier bei uns in Europa einer Rassistin den Stuhl und den roten Knopf frei macht? Ich glaube so naiv ist heute kein Trader mehr, oder? Hier greift wieder der Platonismus der alten Griechen Athens‘, der Wiege unserer rechtsstaatlichen Gesellschaftsordnung.

Le Monde Diplomatique – Liberté, Égalité, Fragilité
Deutschlandfunk – Macron bleibt Präsident
Freidenker – Platon Demokratiekritik

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Bünyamin

Goody traders,
English Macron remains President of France (Europe’s only nuclear force) with 58 vs. 42.
Why didn’t the markets care? Europe was conceived precisely because of the danger from the extremes of the political spectra and today, of course, defended to that effect.
The European Central Bank does not yet see itself as deeply entangled in Keynesianism as the BoJ. The latter will publish its monetary policy decisions next Thursday. But between us, yield curve control remains an integral part of Japanese monetary policy as this tool has predicted the last 7 recessions. From an economic point of view, you have a formidable, quantifiable rudder. The current market operations will not expire until the end of June, with which the yield on 10-year Japanese government bonds should be brought to the 0% line.
But back to the ECB, which in comparison to the BoJ can certainly regard itself as a ‚democratic‘ cornerstone. Let’s not forget that these and all other democratic institutions are ultimately based on the military superiority of the United States. There, the FED and almost every other central bank in the world has just diffused the negative effects of the COVID pandemic with an unprecedented flood of money. And you know the company, yes fatefully people talk and discuss advantages and disadvantages…
Did any market participant, in the current situation, after epic market operations, believe that our man here in Europe will vacate the chair and red button for a racist? I think no trader is that naïve anymore, right? Here the Platonism of the ancient Greeks in Athens, the cradle of our constitutional social order, is at work again.

Le Monde Diplomatique – Liberté, Égalité, Fragilité
Deutschlandfunk – Macron bleibt Präsident
Freidenker – Platon Demokratiekritik

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Sincerely Yours, Ben

Powell Remarks

Jerome Powell at the spring meeting of the International Monetary Fund and the World Bank in Washington, April 21, 2022.

Guten Morgen Traders,
German Jerome Powell äußerte sich gestern, 21. April, auf der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington zur Geldpolitik der FED.
Neben der Chefin des IWF, Kristalina Georgieva, und Christine Lagarde, Vorsitzende der europäischen Zentralbank, machte Powell deutliche Aussagen zur Geschwindigkeit einer U.S.-Leitzinserhöhung. Dabei fiel auch der Satz Powells „Es ist angemessen, etwas schneller zu handeln […] 50 Basispunkte liegen auf dem Tisch […] für die Sitzung im Mai.“.

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Bünyamin

Goody traders,
English Jerome Powell commented on the Fed’s monetary policy yesterday, April 21, at the spring meeting of the International Monetary Fund and the World Bank in Washington.
Alongside IMF head Kristalina Georgieva and European Central Bank Chairwoman Christine Lagarde, Powell made clear statements about the speed of a U.S. interest rate hike. Powell dropped following sentence „it is appropriate to move a little bit more quickly […] 50 basis points been on the table […] for the May meeting.“.

India just Now – Powell delivers remarks


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Sincerely Yours, Ben

おはようトレーダー
Japanese ジェローム・パウエルは、昨日4月21日にワシントンで開催された国際通貨基金と世界銀行の春季会合で、FRBの金融政策についてコメントしました。
パウエルは、IMFのクリスティーヌ・ラガルド総裁と欧州中央銀行のクリスティーヌ・ラガルド議長とともに、米国の利上げのスピードについて明確な声明を発表した。 パウエルの発言には、「もう少し速く移動するのが適切です。5月の会議では、テーブルに50ベーシスポイントがあります。」

India just Now – Powell delivers remarks


Premium の外国為替取引所の詳細と見通し

ベンジャミン

Goedemorgen handelaren,
Dutch Jerome Powell gaf gisteren, 21 april, commentaar op het monetaire beleid van de Fed tijdens de voorjaarsbijeenkomst van het Internationaal Monetair Fonds en de Wereldbank in Washington.
Samen met IMF-hoofd Kristalina Georgieva en de voorzitter van de Europese Centrale Bank, Christine Lagarde, deed Powell duidelijke uitspraken over de snelheid van een Amerikaanse renteverhoging. Powells opmerkingen waren onder meer: „Het is gepast om iets sneller te handelen […] 50 basispunten liggen op tafel […] voor de vergadering van mei.“

India just Now – Powell delivers remarks


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Benni

Günaydın tüccarlar,
Turkish Jerome Powell, 21 Nisan dün Washington’da Uluslararası Para Fonu ve Dünya Bankası’nın Bahar Toplantısı’nda Fed’in para politikası hakkında yorum yaptı.
IMF başkanı Kristalina Georgieva ve Avrupa Merkez Bankası başkanı Christine Lagarde ile birlikte Powell, ABD’nin faiz artırımının hızı hakkında net açıklamalar yaptı. Powell’ın yorumları şunları içeriyordu: „Biraz daha hızlı hareket etmek uygun […] Mayıs toplantısı için masada […] 50 baz puan var.“

India just Now – Powell delivers remarks


Premium üyeler için her zaman olduğu gibi daha fazla ayrıntı ve Dövize bakış açım.

Sizin Bünyamin

Carry Trades JETZT !

Guten Morgen Traders,
German so langsam aber sicher zeichnen sich epische Carry-Trades ab, die ich Dir im Premium-Bereich näher aufzeige.
Der japanische Yen rangiert an den unteren Bollinger-Bändern, daher sollte der Nikkei bereits viel höher liegen. Tut er aber nicht, vielmehr halten sich die Marktteilnehmer mit Risiko-Positionen zurück, nicht zuletzt durch die steigende Inflation (8,5% für den Monat März in den USA).
Wie ich bereits am 16. März unter dem Blog -Jerome „restore price stability“- darlegte,
„…Sollte der Arbeitsmarkt und die Inflation aber nicht wie erwartet reagieren, so wird Jerome viel schneller als erwartet den Leitzinssatz anheben. Denn eine Reduzierung der Geldmenge wäre das letzte Mittel, allein schon aus dem Grunde eines steten 2%-Inflationsziels…“
ist eine straffe Zinswende das wahrscheinlichste Szenario.

Diese Marktsituation provoziert einige Extrema, welche sicher gut für den Aufbau von Carry-Positionen (Long-Term Trades) geeignet sind. Ich beschreibe meinen Premium-Clienten detailiert, wie diese Situation zu nutzen ist, wie man diesen Trade aufsetzt. Die Bank of Canada hat wie erwartet ihren Leitzinssatz am 13. April von 0.5% auf 1% angehoben. Tiff Macklem wird sicher nicht bei einer steigenden Inflationsrate (für März sind 6% vorhergesagt) die Hände in den Schoss legen und abwarten. Zumal der gestiegene Ölpreis die Währung eigentlich stützen sollte. Fällt der Preis für Rohöl wieder (Ölsandgewinnung kostet zwischen $40 und $60 per Barrel), so sinkt auch die Gewinmarge für die kanadischen Erdölproduzenten. Das Bedeutet weniger Umsatz, weniger Sekundär-Industrie und damit ein geringeres Bruttoinlandsprodukt.

Greenpeace – Ölsand
Welt-Sichten – Schluss mit billigem Öl
NZZ – Schiefer, Sand und zähe Masse


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Bünyamin

Goody traders,
English slowly but surely, epic carry trades are emerging, which I will show you in more detail in the Premium Section.
The Japanese yen is trading at the lower Bollinger Bands, thus the Nikkei should already be much higher. But the japanese market doesn’t, rather market participants are reluctant to take risky positions, not least because of rising inflation (8.5% for March in the USA).
As I explained on March 16th on the blog -Jerome „restore price stability“-
„…If the labor market and inflation do not react as expected, Jerome will raise the key interest rate much faster than expected. Because a reduction in the money supply would be the last resort, if only for the reason of a constant 2% inflation target.. .“
a tight turnaround in interest rates is the most likely scenario.

This market situation provokes some extremes, which are certainly well suited for building up carry positions (long-term trades). I detail my premium client how to use this situation, how to set up this trade. As expected, the Bank of Canada raised its key interest rate on April 13 from 0.5% to 1%. Tiff Macklem will certainly not sit back and wait and see if the inflation rate rises (6% is predicted for March). Especially since the increased oil price should actually support the currency. If the price of crude oil falls again (oil sands extraction costs between $40 and $60 a barrel), the profit margin for Canadian oil producers will also fall. That means less turnover, less secondary industry and thus a lower gross domestic product.

Greenpeace – Ölsand
Welt-Sichten – Schluss mit billigem Öl
NZZ – Schiefer, Sand und zähe Masse


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Sincerely Yours, Ben

U.S. Inflation Rate source: tradingeconomics.com

BoC Interest Rate source: tradingeconomics.com

Japanischer YEN-Index Daily-Chart
USD-Index Weekly-Chart nähert sich der überteuert Grenze (Stichwort: EmergingMarkets)
USDJPY Monthly-Chart
USDCHF Monthly-Chart

Round-Up

Guten Abend Traders,
German der japanische Yen (JPY) gibt nach, wobei der Nikkei eher ein Risk-Off Verhalten zeigt. Dazu passt, dass der schweizer Franken sehr gefragt ist. In Risiko-Situationen neigen alle Safe-Heaven Währungen aufzuwerten (CHF, USD, JPY, eur).
Durch die Präsidentschaftswahlen in Frankreich – Macron hat gute Karten für eine zweite Amtsperiode – ist der Euro etwas defensiver; schlicht auch deswegen, weil die EZB ihre Geldpolitik nur zögerlich strafft.
Ganz anderst sieht es bei dem britischen Pfund aus: die Währung zeigt sich gegenüber dem Board als robust und behauptet sich gegenüber dem Euro souverän @0.9250. Gegenüber dem All-Zeit Safe-Heaven Asset sFr. allerdings muss der GBP weiterhin nachgeben. Der Franken dominiert aber nicht nur den Pfund, sondern so gut wie das gesamte Foreign-Exchange Board. Da die britische Zentralbank weitaus Hawkisher ausgerichtet ist, als deren zwei Counterparts EZB und SNB, konnte in einem Risk-On Szenario der GBP gegenüber EUR und/oder CHF outperformen.
Wie in den beiden Charts zu sehen, sehe ich Verkäufe nahe @0.9250 auf EURGBP (Buyond GBP) und taktische Käufe auf GBPCHF nahe der unteren Bollinger-Bänder und des unteren Trendkanals. Beide Trades betrachte ich als Swingpoint-Trades, also auch als großen Carry-Trades für einen längeren Zeitraum (Achtung Swaps!).

Die kanadische Zentralbank und die EZB veröffentlichen diese Woche ihre Leitzinsentscheidungen, wobei die BoC wahrscheinlich um 0.5 Basispunkte hiked. Der EURCAD dürfte noch ein Weilchen unter Druck bleiben. Sub @1.35/4 beginnen die Weekly-Bollinger-Bänder Violations!
Momentan ist jedoch die schroffe Abwertung der japanischen Leitwährung das markanteste Geschehen an den Märkten. Wie lange kann ein solch schwacher JPY für Japan tragbar sein?


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Bünyamin

Goody traders,
English the Japanese yen (JPY) is declining while the Nikkei is showing more of a risk-off behavior. In line to this point of view is seen that the Swiss franc is in high demand. In risky situations, all safe-heaven currencies tend to appreciate (CHF, USD, JPY, eur).
Due to the presidential elections in France – Macron has good cards for a second term in office – the euro is somewhat more defensive; also because the ECB is only reluctant to tighten its monetary policy.
The situation is very different for the British pound: the currency is proving to be robust against the board and is asserting itself confidently against the euro @0.9250. Compared to the all-time safe-heaven asset sFr. however, the GBP must continue to weaken. However, the franc not only dominates the pound, but pretty much the entire Foreign Exchange Board. Since the British central bank is far more hawkish than its two counterparts, ECB and the SNB, the Pound could be able to outperform the EUR and/or CHF in a risk-on scenario.
As seen in the two charts, I see shorts near @0.9250 on EURGBP (Buyond GBP) and tactical Longs on GBPCHF near the lower Bollinger bands and lower trend channel. I regard both trades as swing point trades, i.e. also as large carry trades for a longer period of time (watch out for swaps!).

The Bank of Canada and the ECB will release interest rate decisions this week, with the BoC likely to hike 0.5 basis points. Thus, EURCAD is likely to remain under pressure for a while. Sub @1.35/4 marks the start of the Weekly Bollinger Bands Violation!
At the moment, however, the sharp devaluation of the Japanese currency is the most striking event on the markets. How long can such a weak JPY be sustainable for Japan?


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Sincerely Yours, Ben

GBPCHF Daily-Chart
EURGBP Weekly-Chart

Oil and Currencies

Guten Tag Traders,
German heute zeige ich Dir den Disconnect unserer beiden „Oillies“, USDCAD und USDNOK. Wie Du den Charts entnehmen kannst, korrelierten beide Paare auf den Ölpreisschock vom 06.März bis etwa 01.Mai 2020 negativ. Wie ja auch zu erwarten, da ja die Öl-Währung im Nenner zum USD-Zähler steht.
Wichtig für uns ist heute zu sehen, wie sich die neuen Ölpreis-Hochs auf die Paare ausgewirkt haben. Zwar haben die ersten beiden neuen Hochs wie zu erwarten, zu einer korrelativen Preisbewegung geführt, jedoch bricht diese Korrelation bereits ab dem zweiten Öl-Hoch am 06.Juli 2021.
Danach steigt der Ölpreis weiter und weiter und findet sein erneutes Hoch am 25. Oktober 2021 @85.924 (~800% von seinem Ölpreisschock-Preis Q1+2 2020 je nach Broker zwischen $6.70 und $9.85 per Barrel). Die beiden Öl-Währungen jedoch, finden kein entsprechendes Tief mehr und in der Folge Disconnected die Korrelation komplett. Der Spike des Ölpreises auf @131.779, bedingt durch den Konflikt um die Ukraine (wichtiges Gas-& Erdöl Transitland zwischen Abnehmerstaaten in Europa und Russland), belastet die Währungspaare noch ein wenig, aber eine relativ gewichtete Korrelation ist nicht mehr gegeben.
Dies kann im Lichte eines FED-Rate-Hike-Cycles und einer möglichen Beruhigung an den Ölmärkten eine gute Einstiegschance darstellen. Ich selbst kaufe seit einiger Zeit USDNOK und auch USDCAD Long habe ich jüngst ins Depot genommen. Das Rational scheint recht simpel, entweder der USD legt zu und/oder der Ölpreis wird nur schwach bis gar nicht mehr in den beiden Paaren eingepreist.


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Bünyamin

Goody traders,
English Today I show you the disconnect of our two „Crude-Currencies“, USDCAD and USDNOK. As you can see from the charts, both pairs have been negatively correlated to the oil price (best to see at the oil price shock from March 6th to around May 1st, 2020). As expected, since the oil currency is in the denominator of the USD numerator.
Important for us today is to see how the new oil price highs have affected the pairs. As expected, the first two new highs led to a correlative price movement, but this correlation breaks as early as the second oil high on July 6, 2021.
After that date, the oil price keeps rising and finds its renewed high on October 25, 2021 @85.924 (~800% of its oil price shock price Q1+2 2020 between $6.70 and $9.85 per barrel depending on the broker). However, the two oil currencies no longer find a corresponding low and as a result the correlation completely disconnected. The spike in the oil price to @131.779 caused by the conflict over Ukraine (an important gas and oil transit country between Russia and customer countries in Europe), is still weighing on the currency pairs a little, but there is no longer a relatively weighted correlation.
This may represent a good entry opportunity in light of a FED rate hike cycle and calming down in the oil markets. I myself have been buying USDNOK for some time and recently put USDCAD Long in my portfolio. The rationale seems quite simple, either the USD is gaining and/or the oil price will further on be only weakly or not at all priced into the two pairs.


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Sincerely Yours, Ben

Crude Daily-Chart with price-shock -80% and Tops from the Low @$9.85 per barrel
USDCAD Daily-Chart with crude price shock +9% and Lows from the Top @1.4667
USDNOK Daily-Chart with crude price shock +30% and Lows from the Top @12.1216