Guten Morgen Traders,
am 01.März 2022 gab die australische Zentralbank um den Vorsitz Philip Lowe ihre Leitzinsentscheidung bekannt. Wie bereits erwartet, hält die RBA den Leitzinssatz unverändert bei 0.1%. Dennoch outperformen die beiden Ozeanien-Währungen, australischer und neuseeländischer Dollar, bei Wochenschluss mit +1.95% respektive +1.76% gegenüber dem USD. Euro, britischer Pfund, schwedische-, norwegische-, dänische Krone, dass gesamte Board verliert dagegen aber.
Dabei trifft es die Währungen der osteuropäischen Nationen besonders hart (Wochenvergleich vs. USD):
Polnischer Zloty -9.08%
Ungarische Forint -7,38%
Tschechische Krone -4,72%
Rumänischer Leu -3.10%
Der russische Rubel verliert -44.27% im Wochenvergleich und -60.79% auf den Monat Februar hin betrachtet.
Tiff Macklem erhöhte den kanadischen Leitzins um 25 Basispunkte auf 0.5%. Der erste Hike seit Beginn der Covid-Pandemie Anfang 2020. Zusammen mit den Preisen für Energieträger, kann der Erdöl-Abhängige kanadische Dollar hinzugewinnen. Gegenüber dem Euro (CADEUR) ein Wochenplus von +2.73%, sowie eine Kursänderung innerhalb der letzten 12 Monate um satte +8.97%. Die Erdöl-Währungen (Ozeanien, Kanada), darin das Rohstoff-reiche Australien dominieren den Forex durch den starken Commodity-Sektor (Wochenvergleich vs. USD):
Gold +4.37%
Silber +6.13%
Kupfer +9.51%
Stahl +9.54%
Eisenerz +15.13%
Lithium +2.92% (600% in den letzten 12 Monaten)
Platin +6.37%
Am 03. März gab es die erste von zwei Anhörungen des Jahres durch den U.S.-amerikanischen Kongress. Jerome Powell kündigte darin eine Leitzinserhöhung gleich diesen Monat auf 25 Basispunkte durch die Zentralbank, zwischen dem 15. und 16. März an.
Die FED könne dabei ihren Leitzins aggressiver anheben, sollte die Inflation nicht wie erwartet sinken, so Powell.
Die starken U.S.-Arbeitsmarktdaten mit 678.000 neuen Jobs (Non-Farm Payrolls Februar) zeigen den stärksten Zuwachs seit 7 Monaten und liegen 278.000 Jobs höher als die Marktteilnehmer erwarteten (400.000).
Bedingt durch die Invasion der Ukraine durch russische Militärs, sind die Preise für Energieträger sprunghaft angestiegen:
https://tradingeconomics.com/commodities
Der Run auf Safe-Heaven Währungen ist, bedingt durch den deutlichen Abfall des Euros gegenüber dem Schweizer Franken, signifikant.
Eurofranken – Chart, täglicher
Viele Börsen in Europa verlieren im Februar zweistellig, wie der DAX40 -10.11% oder auch der italienische Leitindex FTSE MIB mit -12.84%
Ungeachtet der menschlichen Tragödie in unserem Nachbarstaat der Ukraine, müssen wir uns als Trader selbst verpflichtend den Märkten widmen. Gerade hier, bei den Maxima und Minima, zeigen sich die tatsächlichen Verhältnisse, bieten sich formidable Einstiegs-Chancen. Hier nun aber ist es Ihre Pflicht als Trader, die Preise an den Märkten richtig zu bewerten und mit diesem (Voraus-) Wissen zu handeln, Profite zu generieren.
Warum also, verhält sich der Nikkei so und nicht anderst. Ist der japanische Yen bereits unterbewertet, und wie weit kann der JPYX noch sinken?
Ich hatte einen Nikkei Wochenschlußkurs bei 24.825 Punkten als kritischen Support für einen Bullenmarkt bezeichnet. Die neue Situation bedingt aber eine neue Einschätzung dieser Support-Levels und einer daraus resultierenden makroökonomischer Ausrichtung.
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Bünyamin





