Loewe: „Wrrooarrr Downunder !“

rba.gov.au/ – Policy decision September 2022

Guten Morgen Traders,
German Weitere Details und Ausblick auf den Exchange wie immer für Premium-Mitglieder.

Bünyamin

Basispunkte Kadenz

Reserve Bank of Australia – Sydney
tradingeconomics.com – UK Interest Rate
bloomberg.com.com – Quarles on FED Taper before Hiking
marketscreener.com – Briefing
rba.gov.au – Statement by Philip Lowe 2 August 2022

Guten Morgen Traders,
German vergangenen Dienstag, 02.August 2022; die Reserve Bank of Australia erhöht den Leitzins wie erwartet um 50 Basispunkte auf 1.85%. Die Veröffentlichung am Donnerstag unter dem Titel Statement on Monetary Policy August 2022, ist ein absolutes Must Read.
Besser aufgearbeitetes Global Macro ist schwer zu finden. Die Australier geben uns hier einen satten Überblick (71 Seiten!) zur aktuellen Lage der Ökonomien weltweit.
Einzige Kritik, die ECB wird explizit herausgestellt als die Zentralbank, welche ihr Asset Purchase Program eingestellt hat (Ende Juli). Direkt anschließend wird die Bank of Japan herausgestellt, als diejenige Zentralbank, welche als einzige ihr Bond-Kaufprogram aufrecht erhält [Seite 10-11].
1) Einen besseren Kontrast ergäbe die FED, welche ihr Programm zum Ankauf von Staatsanleihen bereits vor Monaten ersatzlos eingefroren hatte.
2) Gerade die ECB hat als einzige Zentralbank ein neues Programm zum Ankauf von (Staats-)Anleihen herausgebracht (Transmission Protection Instrument)
Die RBoA sieht darin anscheinend kein echtes Quantitativ Easing. Zumindest aber, setzt man auf Mathematik zur Herausarbeitung ökonomisch-wirtschaftlicher Diagramme („The graphs in this publication were generated using Mathematica„).

Die Bank of England erhöht ihren Leitzins ebenfalls, die sechste Erhöhung in Folge und damit kumulative die größte seit 1995.
Mit dem 04.August 2022 ergeben weitere 50 Basispunkte nunmehr einen britischen Leitzinssatz von 1.75%.

Anzumerken bleibt noch die schweizer Nationalbank, welche für das erste Halbjahr 2022 einen Verlust über 95.2 Milliarden sFr. ausweist.
Die SNB versucht durch Interventionen am Forex ihre Währung vor einer weiteren Aufwertung zu bewahren.

Weitere Details und Ausblick auf den Exchange wie immer für Premium-Mitglieder.

Bünyamin

Goody Traders,
English last Tuesday, August 02, 2022; the Reserve Bank of Australia raises its key interest rate by 50 basis points to 1.85% as expected. Thursday’s release, titled Statement on Monetary Policy August 2022, is an absolute must read.
Better presented Global Macro is hard to find. The Australians give us a full overview (71 pages!) of the current state of the economy worldwide.
Only criticism, the ECB is explicitly presented as the central bank that discontinued its asset purchase program (end of July). Immediately afterwards, the Bank of Japan is highlighted as the central bank that is the only one maintaining its bond purchase program [pages 10-11].
1) A better contrast would result from naming the FED, which had already frozen its program to purchase government bonds months ago without replacement.
2) The ECB was the only central bank to launch a new program for buying (government) bonds (Transmission Protection Instrument)
Apparently the RBA doesn’t see this as big enough to allow for quantitative easing. At least, however, one relies on mathematics to develop economic diagrams („The graphs in this publication were generated using Mathematica“ [intro notes]).

The Bank of England is also raising interest rates, the sixth straight hike and the largest cumulative since 1995.
As of August 4th, 2022, a further 50 basis point increase now resulting in a 1.75% British interest rate.

It should also be noted that the Swiss National Bank reported a loss of over 95.2 billion CHF for the first half of 2022.
The SNB is trying to save its currency from further appreciation by intervening in the forex.

More details and my outlook on the Foreign Exchange as always for Premium Members.

Sincerely Yours, Ben

Sydney speaking

rba.gov.au – Philip Lowe

Guten Morgen Traders,
German Governor Philip Lowe’s speech on inflation and Monetary Policy to the American Chamber of Commerce in Australia (AMCHAM).

Weitere Details und Ausblick auf den Exchange wie immer für Premium-Mitglieder.

Bünyamin

Goody Traders,
English Governor Philip Lowe’s speech on inflation and Monetary Policy to the American Chamber of Commerce in Australia (AMCHAM).

More details and my outlook on the Foreign Exchange as always for Premium Members.

Sincerely Yours, Ben

AUDUSD war-um nicht

Good Afternoon Traders,
German AUDUSD zeigt longterm Support-Levels S2@0.666 -diabolisch- und S1@0.7000. Macrotechnisch ist Philip Lowe zwar aus dem Kreise der „Tightener“ ausgeschert, dennoch hat die australische Zentralbank viel Spielraum um den Leitzins anzuheben.
Sieht die BoE ihren Leitzins bis Mitte 2023 bei 1.5%, so kann dies mindestens auch für die Australier gelten. Ich denke, der AUD Downturn ab Mitte April 2013 ist der kontinuierlichen Leitzinssenkung von knapp 4% auf 0.1% gleichzusetzen. Nach dem zusätzlichen Quantitativen Easing, bedingt durch die Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie, und einer Null-Leitzinspolitik sollte es für die Australier auch in einem „New Normal“ weniger Spielraum nach unten (noch mehr Easing) geben.

Subsumarum, bräuchte man sich auch nicht vor der Hawkischen FED fürchten. Denn funktionale Märkte vorausgesetzt, erhöht die FED den Leitzins sinnvollerweise entgegen einer steigenden Inflation.
Wer also nach einem Risk-Premium Trade sucht, sollte sich den Chart nochmal betrachten. Besonders gegen ein Portfolio, welches den USD Long tradet, ist AUDUSD Long ein formidabler Hedge.
Weitere Details und Ausblick auf den Exchange wie immer für Premium Mitglieder.

Reserve Bank of Australia Interest Rate

Bünyamin

AUDUSD Wochen-Chart
AUDUSD Tages-Chart

RBoA, BoE, SNB

Guten Tag Traders,
schreiben Sie auf, „Lowe kann brüllen“. Ab September 2021 eine Milliarde A$ weniger Staatsanleihen zu kaufen (von fünf auf vier Milliarden A$) bedeutet eine Menge. Die Ökonomie, welche von den Regierungen ungeheuere Subventionen erhält, muss wieder lernen, ohne Kredite zu überleben, richtig zu wirtschaften oder einzelne Unternehmen eben in den Konkurs gehen. Die Zinsen für Staatsanleihen sind natürlich niedrig, damit die Regierungen ihre Obligationen an die Zentralbanken werden begleichen können. Obgleich die Nachfrage nach Staatsanleihen, bedingt durch eine Expansion der Zentralbank-Bilanz gigantisch ist, bleiben die Zinsen niedrig. Der Geldfluss ist ja von Seiten der Zentralbanken garantiert, die Strategie lautet eben Masse statt Klasse. Viele verkaufte Staatsanleihen zu geringen Zinsen machen demnach doppelt Sinn: Zum einen ist die Schuld der Staaten nach Abzug der Inflation nahe Null und zum anderen interessiert den Hauptkäufer, die Zentralbanken, nicht der Return sondern die Sicherung der Ökonomie und Märkte. Viele Regierungen arbeiten mit Vermögensverwaltern wie zum Beispiel BlackRock zusammen, die wiederum an den Börsen kräftig für ihre Kunden Aktien akquirieren. Durch den niedrigen Leitzins erhalten die großen Unternehmen billiges Geld, um damit ihre Buybacks durchzuführen. Sehr wichtig scheint daher die Absicht eines Tapering der Reserve Bank of Australia, um diesem Irrsinn ein Ende bereiten zu wollen.
Die schweizer Nationalbank wird langsam aber sicher in die Seile gedrückt, der EuroFranken notiert wieder gefährlich nahe der geheimen 1.06 Notbremse. Keine Ahnung ob Jordan sich nochmal in die Verteidigung des EuroFranken verstricken wird. Sollte aber interveniert werden, so ist allen Marktteilnehmern klar, dass nach dem Floor bei 1.20 nun die 1.06 letzte Linie in Sand für die SNB bedeutet. Ich beobachte diese Entwicklung sehr genau, da der sFr. insgesamt überteuert ist, nicht zuletzt durch die COVID-bedingte Marktsituation.

Leitzinsentscheidung der Bank of England mit Baily am 05.August!

EuroFranken