Interest: Full House!

Interest: Full House!

2024-06-23 12:00:39 UTC+2

Guten Tag

German 12.06.2024, Geldpolitische Entscheidung der Fed (Leitzins: 5,50% +/- 0,0).
14.06.2024, Geldpolitische Entscheidung der BoJ (Leitzins: 0,10% +/- 0,0).
18.06.2024, Geldpolitische Entscheidung der RBA (Leitzins: 4,35% +/- 0,0).
20.06.2024, Geldpolitische Entscheidung der SNB (Leitzins: 1,25% -0,25).
20.06.2024, Geldpolitische Entscheidung der BoE (Leitzins: 5,25% +/- 0,0).

Federal Reserve Bank: Tendenz zu einer Zinssenkung in Q4 2024 (~September)

Schlüsseldaten Wert
Wirtschaftliche Aktivität und BIP-Wachstum
  • Die wirtschaftliche Aktivität setzt ihr solides Wachstum fort.
  • Das BIP-Wachstum verlangsamte sich von 3,4% im Q4 2023 auf 1,3% im Q1 2024.
  • Median-Projektion des BIP-Wachstums: 2,1% für 2024, 2,0% für die nächsten beiden Jahre.
Arbeitsmarkt
  • Der Arbeitsmarkt hat sich mit starken Beschäftigungsgewinnen und einer niedrigen Arbeitslosenquote verbessert.
  • Die monatlichen Jobzuwächse im Lohnbereich betrugen im April und Mai durchschnittlich 218.000.
  • Arbeitslosenquote: leicht gestiegen, bleibt aber niedrig bei 4%.
  • Median-Projektion der Arbeitslosenquote: 4,0% für 2024, 4,2% für 2025.
Inflation
  • Die Inflation ist von einem Höchststand von 7% auf 2,7% gesunken, liegt aber über dem Ziel von 2%.
  • Gesamte PCE-Preise stiegen um 2,7% in den letzten 12 Monaten bis April; Kern-PCE-Preise stiegen um 2,8%.
  • Median-Projektion der Gesamt-PCE-Inflation: 2,6% für 2024, 2,3% für 2025, 2,0% für 2026.
Geldpolitik
  • Das FOMC beschloss, den Politikzinssatz bei 5,25%-5,5% unverändert zu lassen.
  • Sie werden weiterhin die Bestände an Wertpapieren reduzieren und eine restriktive Haltung zur Kontrolle der Inflation beibehalten.
  • Prognosen für den Federal Funds-Zinssatz: 5,1% Ende 2024, 4,1% Ende 2025, 3,1% Ende 2026.

In seiner Sitzung im Juni 2024 berichtete die Federal Reserve, dass die wirtschaftliche Aktivität weiterhin mit einem soliden Tempo expandiert. Die Beschäftigungszahlen blieben stark, und die Arbeitslosenquote blieb niedrig, während die Inflation im letzten Jahr gesunken ist, aber auf einem erhöhten Niveau bleibt. Die Fed beschloss, den Leitzins auf 5,25 bis 5,5 Prozent zu halten, ohne dass bis zur nachhaltigen Senkung der Inflation mit weiteren Reduzierungen zu rechnen ist. Das Gremium signalisierte, dass es bereit ist, die Politik je nach Lage auf dem Arbeitsmarkt, Inflationsdruck und anderen wirtschaftlichen Entwicklungen anzupassen.

Bank of Japan: eine langsame, aber kontinuierliche Straffung der Geldpolitik ist wahrscheinlich.

Schlüsseldaten Wert
Wirtschaftliche Aktivität und BIP-Wachstum
  • Die wirtschaftliche Aktivität setzt ihr solides Wachstum fort.
  • Die japanische Wirtschaft hat sich trotz Schwächen in einigen Sektoren moderat erholt.
  • Der private Konsum bleibt robust, unterstützt durch verbesserte Unternehmensgewinne.
  • Exporte und öffentliche Investitionen stagnieren.
Arbeitsmarkt
  • Der Arbeitsmarkt hat sich verbessert, mit moderaten Zuwächsen bei Beschäftigung und Einkommen.
  • Arbeitslosenquote: bleibt niedrig.
  • Einige Sektoren, wie der Automobilverkauf, hatten aufgrund von Produktionsunterbrechungen Herausforderungen zu bewältigen.
Inflation
  • Jährliche CPI-Inflation: 2,0-2,5%, was auf moderate Preissteigerungen hinweist.
  • Inflationserwartungen sind leicht gestiegen.
  • Unterliegender CPI wird voraussichtlich allmählich steigen.
Geldpolitik
  • Schlüsselzinssatz kurzfristig beibehalten bei 0% bis 0,1%.
  • Pläne zur Reduzierung des Kaufs von JGBs, um langfristige Zinsen flexibler zu gestalten.
  • BoJ wird in kommenden Sitzungen über detaillierten Reduktionsplan entscheiden.
  • Politik bleibt unterstützend zur Förderung der wirtschaftlichen Erholung.

Die Bank of Japan hat ihren Schlüsselzinssatz bei rund 0% bis 0,1% in ihrer jüngsten geldpolitischen Sitzung beibehalten und damit den Erwartungen entsprochen, nachdem sie im März zuvor ihren Zinssatz angehoben hatte. Die Entscheidung war einstimmig, mit dem Fokus auf die Steuerung des unbesicherten Übernacht-Zinssatzes (ON RP, RRP). Zusätzlich plant die Bank, ihre Käufe japanischer Staatsanleihen (JGBs) zu reduzieren, damit sich langfristige Zinsen vermehrt auf dem freien Markt bilden können, eine Maßnahme, die von einer Mehrheit von 8-1 unterstützt wird. Trotz einiger wirtschaftlicher Schwächen wie stagnierenden Exporten und gedämpften öffentlichen Investitionen hat sich die japanische Wirtschaft moderat erholt, unterstützt durch einen robusten privaten Konsum und verbesserte Unternehmensgewinne. Die Inflation liegt im Bereich von 2,0-2,5%, mit moderaten Erwartungen an zukünftige Preissteigerungen. Die BoJ signalisierte weiterhin eine unterstützende Geldpolitik zur Förderung der wirtschaftlichen Erholung, während sie langsam, aber kontinuierlich eine straffere Geldpolitik verfolgt.

Reserve Bank of Australia: Tendenz zu einer „höher für länger“ Leitzins-Periode.

Schlüsseldaten Wert
Wirtschaftliche Aktivität und BIP-Wachstum
  • Die wirtschaftliche Aktivität setzt ihr solides Wachstum fort.
  • Das BIP-Wachstum hat sich leicht verlangsamt, bleibt aber robust.
  • Die Haupttreiber sind Bergbauinvestitionen, Exporte und Bauwesen.
Arbeitsmarkt
  • Der Arbeitsmarkt bleibt stark, mit einer rekordtiefen Arbeitslosenquote von 3,5%.
  • Jobzuwachs: leicht verlangsamt, aber immer noch positiv.
  • Die Lohninflation bleibt moderat.
Inflation
  • Die Inflation ist gesunken, bleibt aber über dem Zielbereich der RBA von 2-3%.
  • Jährliche Verbraucherpreisinflation: 2,1%.
  • Die Kerninflation ist stabil bei 2,0%.
Geldpolitik
  • Die RBA hat den Zinssatz bei 4,35% belassen, was allgemein erwartet wurde.
  • Das Gremium bleibt vorsichtig optimistisch über die wirtschaftliche Aussichten.
  • Prognosen für den Leitzinssatz: 4,25% bis 4,50% bis Ende 2024, 4,0% bis 4,25% bis Ende 2025.

Die Reserve Bank of Australia hat ihren Leitzins in ihrer letzten geldpolitischen Sitzung unverändert bei 4,35% belassen, was den Erwartungen entsprach. Die wirtschaftliche Aktivität setzt ihr solides Wachstum fort, angetrieben von Bergbauinvestitionen, Exporten und dem Bauwesen. Obwohl das BIP-Wachstum leicht nachließ, bleibt es robust. Der Arbeitsmarkt bleibt stark mit einer rekordtiefen Arbeitslosenquote von 3,5%, obwohl die Rate des Jobzuwachses sich verlangsamt hat. Die Inflation ist gesunken, liegt jedoch weiterhin über dem Zielbereich der RBA von 2-3%, mit einer jährlichen Verbraucherpreisinflation von 2,1% und einer stabilen Kerninflation von 2,0%. Die RBA signalisierte eine vorsichtig optimistische Sichtweise auf die wirtschaftlichen Aussichten und prognostizierte einen Zinssatz von 4,25% bis 4,50% bis Ende 2024 und von 4,0% bis 4,25% bis Ende 2025.

Swiss National Bank: Tendenz, Marktrisiken zu absorbieren und in Frankenstärke umzuwandeln. Eine kontinuierliche Frankenstärke führt zu einer lockeren, „für ewig niedrigen“ Leitzinspolitik.

Schlüsseldaten Wert
Wirtschaftliche Aktivität und BIP-Wachstum
  • Die wirtschaftliche Aktivität hat sich moderat erholt.
  • Das BIP-Wachstum bleibt positiv, aber die Aussichten haben sich leicht verschlechtert.
  • Unterstützt durch starken Privatkonsum und stabile Exporte.
Arbeitsmarkt
  • Der Arbeitsmarkt bleibt stabil, mit einer Arbeitslosenquote von 2,8%.
  • Jobwachstum hat sich verlangsamt, bleibt aber positiv.
  • Einige Sektoren, wie der Tourismus, verzeichnen eine robuste Beschäftigungslage.
Inflation
  • Die Inflation ist moderat und bleibt unter der Zielmarke der SNB von 2%.
  • Jährliche CPI-Inflation: 1,8%.
  • Core Inflation liegt bei 1,9%.
Geldpolitik
  • Der SNB-Leitzins liegt derzeit bei 1,25%.
  • Die Bank plant eine allmähliche Normalisierung ihrer Geldpolitik.
  • Prognosen für den Kassa-Zinssatz: 1,5% bis Ende 2024, 2,0% bis Ende 2025.

Die Swiss National Bank hat ihren Leitzins in ihrer letzten Sitzung bei 1,25% belassen, was den Erwartungen entsprach. Die wirtschaftliche Aktivität hat sich moderat erholt, unterstützt durch starken Privatkonsum und stabile Exporte, obwohl sich die Aussichten leicht verschlechtert haben. Der Arbeitsmarkt bleibt stabil mit einer Arbeitslosenquote von 2,8%, wobei das Jobwachstum zwar verlangsamt, aber weiterhin positiv ist. Die Inflation bleibt moderat und liegt unter der Zielmarke der SNB von 2%, mit einer jährlichen CPI-Inflation von 1,8% und einer Core Inflation von 1,9%. Die SNB hat eine allmähliche Normalisierung ihrer Geldpolitik signalisiert und prognostiziert einen Zinssatz von 1,5% bis Ende 2024 und von 2,0% bis Ende 2025.

Bank of England: robuste, kugelsichere Inflation im Fokus. Es wird erwartet, dass die Zinsen früher oder später gesenkt werden, da die Wirtschaft des Empire immer noch fragil scheint (~Brexit ~ Geopolitische Risiken ~ Britische Staatsanleihen, Gilts Schock ~ Invertierte Zinskurve).

Schlüsseldaten Wert
Wirtschaftliche Aktivität und BIP-Wachstum
  • Die wirtschaftliche Aktivität hat sich moderat erholt.
  • Das BIP-Wachstum hat sich von 2,0% im Q4 2023 auf 1,8% im Q1 2024 verlangsamt.
  • Stärkster Wachstumstreiber: Konsum und Dienstleistungen.
Arbeitsmarkt
  • Der Arbeitsmarkt bleibt stark, mit einer Arbeitslosenquote von 3,8%.
  • Jobzuwachs: leicht verlangsamt, aber weiterhin positiv.
  • Die Lohninflation hat sich beschleunigt, bleibt aber moderat.
Inflation
  • Die Inflation bleibt über dem Zielbereich der BoE von 2%.
  • Jährliche Verbraucherpreisinflation: 2,4%.
  • Die Kerninflation ist auf 2,1% gestiegen.
Geldpolitik
  • Die BoE hat den Zinssatz in ihrer letzten Sitzung unverändert bei 1,0% belassen.
  • Das Gremium diskutiert über eine Zinserhöhung im Juni 2024.
  • Prognose für den Kassa-Zinssatz: 1,25% bis Ende 2024, 1,75% bis Ende 2025.

Die Bank of England hat ihren Zinssatz in ihrer letzten Sitzung unverändert bei 1,0% belassen, was den Erwartungen entsprach. Die wirtschaftliche Aktivität hat sich moderat erholt, angetrieben von Konsum und Dienstleistungen, obwohl sich das BIP-Wachstum von 2,0% im Q4 2023 auf 1,8% im Q1 2024 verlangsamt hat. Der Arbeitsmarkt bleibt stark mit einer Arbeitslosenquote von 3,8%, obwohl sich die Rate des Jobzuwachses leicht verlangsamt hat. Die Lohninflation hat sich beschleunigt, bleibt aber moderat. Die Inflation bleibt über dem Zielbereich der BoE von 2%, mit einer jährlichen Verbraucherpreisinflation von 2,4% und einer Kerninflation von 2,1%. Die BoE diskutiert über eine mögliche Zinserhöhung im Juni 2024 und prognostiziert einen Zinssatz von 1,25% bis Ende 2024 und von 1,75% bis Ende 2025.

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LG Ben&Deniz

Goody Traders

English 06/12/2024, Monetary Policy Decision of the FED (Key Interest Rate: 5.50% +/- 0.0).
06/14/2024, Monetary Policy Decision of the BoJ (Key Interest Rate: 0.10% +/- 0.0).
06/18/2024, Monetary Policy Decision of the RBA (Key Interest Rate: 4.35% +/- 0.0).
06/20/2024, Monetary Policy Decision of the SNB (Key Interest Rate: 1.25% -0.25).
06/20/2024, Monetary Policy Decision of the BoE (Key Interest Rate: 5.25% +/- 0.0).


Federal Reserve Bank: tendency for one rate cut in Q4 2024 (~Septemper)

Key Data Value
Economic Activity and GDP Growth
  • Economic activity continues to expand at a solid pace.
  • GDP growth moderated from 3.4% in Q4 2023 to 1.3% in Q1 2024.
  • Median GDP growth projection: 2.1% for 2024, 2.0% for the next two years.
Labor Market
  • The labor market has come into better balance with strong job gains and low unemployment.
  • Payroll job gains averaged 218,000 per month in April and May.
  • Unemployment rate: ticked up slightly but remains low at 4%.
  • Median unemployment rate projection: 4.0% for 2024, 4.2% for 2025.
Inflation
  • Inflation has eased from a peak of 7% to 2.7%, but remains above the 2% goal.
  • Total PCE prices rose 2.7% over the 12 months ending in April; core PCE prices rose 2.8%.
  • Median projection for total PCE inflation: 2.6% for 2024, 2.3% for 2025, 2.0% for 2026.
Monetary Policy
  • The FOMC decided to leave the policy interest rate unchanged at 5.25%-5.5%.
  • They will continue to reduce securities holdings and maintain a restrictive stance to control inflation.
  • Federal funds rate projections: 5.1% for end of 2024, 4.1% for end of 2025, 3.1% for end of 2026.

In its June 2024 meeting, the Federal Reserve reported that economic activity has continued to expand at a solid pace. Job gains have remained strong, and the unemployment rate has stayed low, while inflation has eased over the past year but remains elevated. The Fed decided to maintain the federal funds rate at 5.25 to 5.5 percent, with no reductions expected until inflation trends sustainably lower. The Committee indicated it is ready to adjust policies based on labor market conditions, inflation pressures, and other economic developments.

Bank of Japan: likely to tighten monetary policy slowly but continously.

Key Data Value
Economic Activity and GDP Growth
  • Economic activity continues to expand at a solid pace.
  • Japan’s economy has recovered moderately despite weaknesses in some sectors.
  • Private consumption remains resilient, supported by improving corporate profits.
  • Exports and public investment have been stagnant.
Labor Market
  • The labor market has improved, with moderate gains in employment and income.
  • Unemployment rate: remains low.
  • Some sectors, such as automobile sales, have faced challenges due to production suspensions.
Inflation
  • Year-on-year CPI inflation: 2.0-2.5%, reflecting moderate price increases.
  • Inflation expectations have risen modestly.
  • Underlying CPI expected to increase gradually.
Monetary Policy
  • Key short-term interest rate: maintained at 0% to 0.1%.
  • Plans to reduce purchases of JGBs to allow long-term rates more flexibility.
  • BoJ to decide on detailed reduction plan in upcoming meetings.
  • Policy remains accommodative, supporting economic recovery.

The Bank of Japan maintained its key short-term interest rate at around 0% to 0.1% in its recent Monetary Policy Meeting, aligning with expectations following its rate hike earlier in March. The decision was unanimous, with a focus on guiding the uncollateralized overnight call rate. Additionally, the Bank plans to reduce its purchases of Japanese government bonds (JGBs) to allow long-term interest rates to form more freely, a move endorsed by an 8-1 majority vote. Despite some economic weaknesses such as flat exports and subdued public investment, Japan’s economy has shown moderate recovery, supported by resilient private consumption and improving corporate profits. Inflation remains in the range of 2.0-2.5%, with moderate expectations for future increases.

Reserve Bank of Australia: tendency to hold „interest higher for longer“.

Key Data Value
Monetary Policy Decision
  • RBA kept cash rate unchanged at 4.35%.
  • Interest rate on Exchange Settlement balances maintained at 4.25%.
  • Central bank remains cautious on inflation, above midpoint of 2–3% target range.
  • Policy stance: data-dependent with no pre-determined actions.
Economic Activity and GDP Growth
  • Economic activity showing signs of softening.
  • GDP growth slowed, unemployment rate rising, and wage growth subdued.
  • Consumption growth uncertain, influenced by real incomes, housing prices, and fiscal measures.
  • Output growth restrained, consumption per capita declining.
Inflation
  • Inflation above target range due to persistent high services costs.
  • Yearly CPI rise: 3.6% headline, 4.1% excluding volatile items.
  • Medium-term inflation expectations consistent with target, but inflation remains high.
  • Uncertainty persists on services price inflation and unit labour costs.
Global and Market Monitoring
  • Board monitoring global economy, domestic demand, and inflation and labor market outlooks.
  • Geopolitical uncertainties influencing supply chains and economic conditions.
  • Focus on monetary policy effectiveness amid economic slowdown and tight labor market conditions.

During its June meeting, the Reserve Bank of Australia opted to maintain the cash rate at 4.35%, holding borrowing costs steady for the fifth consecutive time since its last hike in November 2023, in line with market expectations. Despite this decision, the central bank reiterated concerns about inflation persisting above the 2–3% target range, largely driven by elevated service costs. Recent economic data underscored the need for continued vigilance against inflation risks, although the board emphasized its data-dependent approach without ruling out future actions. Moreover, indicators pointed to a softening economic landscape, including subdued GDP growth, increased unemployment rates, and slower wage growth. The board also decided to retain the interest rate on Exchange Settlement balances at 4.25%, signaling ongoing stability in monetary policy measures.

Swiss National Bank: tendency to absorb and transform market risk into Swiss Franc strenght. No need to hike, expect „lower for ever“.

Key Data Value
SNB Policy Rate Lowered to 1.25% effective June 21, 2024
Inflation Rose to 1.4% in May, driven by rents, tourism, and petroleum; domestic services significant
Inflation Forecast Stable at 1.3% (2024), 1.1% (2025), 1.0% (2026) with current rate
Global Economic Outlook Solid growth in Q1 2024, geopolitical risks remain
Swiss GDP Moderate growth in Q1 2024, driven by service sector; slight increase in unemployment

The Swiss National Bank (SNB) lowered its policy rate by 0.25 percentage points to 1.25% at its June 20, 2024 meeting, effective from June 21, 2024, aiming to maintain appropriate monetary conditions amid easing inflation pressures driven by domestic services. Inflation in May rose slightly to 1.4%, influenced by higher costs in rents, tourism services, and petroleum products. The SNB’s inflation forecast remains stable, projecting rates at 1.3% for 2024, 1.1% for 2025, and 1.0% for 2026 with the current rate. Global economic growth was solid in Q1 2024, but risks from geopolitical tensions persist. Switzerland saw moderate GDP growth in Q1 2024, supported by service sector expansion, while unemployment edged up slightly.

Bank of England: rugged and bullet proven inflation in focus. Expected to cut interest sooner then later, due still fragile (~Brexit ~Geopolitics ~UK Gilts ~Inverted Yield Curve) Empire economy.

Key Data Value
Bank Rate Decision Maintained at 5.25%, with two members advocating for a reduction to 5%
Inflation Returned to 2% target; driven by moderating expectations and lower energy prices
GDP Growth Exceeded expectations; underlying surveys suggest slower economic momentum
Monetary Policy Stance Remains restrictive until inflation risks diminish; MPC monitoring closely
Economic Risks Prepared to adjust policy based on upcoming economic data and forecasts

The Bank of England opted to maintain the Bank Rate at 5.25% during its June meeting, aligning with market expectations, although two members advocated for a reduction to 5%. Economic indicators show UK inflation has returned to the 2% target due to moderating inflation expectations and lower energy prices. Despite stronger-than-expected GDP growth, underlying surveys suggest slower economic momentum. The Monetary Policy Committee (MPC) remains committed to a restrictive policy stance until inflation risks subside. They continue to monitor economic data closely and are prepared to adjust policy as necessary.

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Sincerely Yours, Ben&Deniz

CHFJPY H1 Chart
CHFJPY H1-Chart
AUDUSD H1 Chart
AUDUSD H1-Chart
GBPCHF H4 Chart
GBPCHF H4 Chart
FOMC Press Conference June 12, 2024
Media Conference – Monetary Policy Decision – 18 June 2024
Japans massives Geldexperiment ist vorbei. Was nun?
Bloomberg Originals

Externe Quellen/Links

URL-Link Beschreibung
federalreserve.gov – Federal Reserve issues FOMC statement June 12, 2024 (PDF)
federalreserve.gov – Transcript of Chair Powell’s Press Conference June 12, 2024 (PDF)
NHK WORLD on YouTube – Yen volatile after BOJ decision on bond purchases June 17, 2024
boj.or.jp – BoJ Statement on Monetary Policy June 14, 2024 (PDF)
rba.gov.au – Monetary Policy Decision June 18, 2024
rba.gov.au – Michele Bullock: Media Conference June 18, 2024 (Transcript)
snb.ch – Geldpolitische Lagebeurteilung vom 20. Juni 2024
snb.ch – Mediengespräch der Schweizerischen Nationalbank vom 20. Juni 2024, Zürich
bankofengland.co.uk – Monetary Policy Summary, June 20 2024
bankofengland.co.uk – Monetary Policy Summary, June 20 2024 (PDF)

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2024-05-11 15:35:39 UTC+1

Guten Tag

German 29.04.2024, BoJ FX-Intervention 1/2 (4-5AM UTC).
01.05.2024, Geldpolitischer Beschluss der FED (Leitzinssatz: 5.50% +/- 0.0).
01.05.2024, BoJ FX-Intervention 2/2 (20-21PM UTC).
07.05.2024, Geldpolitischer Beschluss der RBA (Leitzinssatz: 4.35% +/- 0.0).
09.05.2024, Geldpolitischer Beschluss der BoE (Leitzinssatz: 5.25% +/- 0.0).


Die von der Bank of Japan veröffentlichten Geldmarkt­daten deuten darauf hin, dass die Regierung am Devisenmarkt interveniert hat, als der Yen gegenüber dem US-Dollar eine deutliche Kehrtwende erlebte. Die Bank of Japan schätzt, dass am 1. Mai aufgrund von Transaktionen mit dem Regierungssektor ein Liquiditätsabfluss von 7,56 Billionen Yen zu verzeichnen sein wird. Marktteilnehmer vermuten Devisenmarktinterventionen, wie durch unerwartete Transaktionen in Höhe von etwa 5,5 Billionen Yen angezeigt. Das Finanzministerium hat Interventionen zwar nicht bestätigt, äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich scharfer Schwankungen der Wechselkurse. Der jüngste Rückgang des Yen löste Spekulationen über weitere Interventionen und deren Auswirkungen auf die japanische Wirtschaft und Geldpolitik aus.

Bank of Japan-Direktoriumsmitglieder wurden in ihrer April-Sitzung überwiegend hawkish, wobei viele eine schrittweise Zinserhöhung forderten, um einer möglichen Inflation vorzubeugen. Einige Mitglieder sahen die Möglichkeit einer schnelleren als erwarteten Zinserhöhung aufgrund der Aussichten, dass die Inflation nachhaltig bei oder sogar über dem BOJ-Ziel von 2% bleiben könnte. Die Diskussion unterstreicht die jüngsten Äußerungen von BOJ-Gouverneur Kazuo Ueda, die die Möglichkeit mehrerer Zinserhöhungen signalisieren. Die hawkishen Signale der BOJ haben jedoch den Yen nicht gestützt, da die Märkte weiterhin auf zurückgehende Aussichten für kurzfristige Zinssenkungen in den USA konzentriert sind. Viele Marktteilnehmer erwarten, dass die BOJ später in diesem Jahr die Zinsen erhöhen wird, obwohl sie uneins darüber sind, wie schnell die Kosten danach steigen könnten. Andere Meinungen forderten auch, dass die BOJ irgendwann ihre Absicht bekunden sollte, ihre riesigen Anleihekäufe zu reduzieren und ihre Bilanz zu verkleinern.

Überblick über die Erklärung des Federal Reserve FOMC:
Die jüngste Erklärung des Federal Open Market Committee (FOMC) zeigt eine robuste wirtschaftliche Landschaft, gekennzeichnet durch starke Beschäftigungszuwächse und eine anhaltend niedrige Arbeitslosenquote. Trotz einiger Entspannung bleibt die Inflation erhöht, was eine bedeutende Sorge darstellt. Die Kernziele des Ausschusses sind die Erreichung der maximalen Beschäftigung und die Stabilisierung der Inflation auf einem langfristigen Niveau von 2 Prozent, wobei in letzter Zeit eine bessere Balance bei den Risiken festzustellen ist. Die Aufrechterhaltung des Zielbereichs für den Federal-Leitzinssatz von 5-1/4 bis 5-1/2 Prozent unterstreicht das Engagement des Ausschusses zur Unterstützung dieser Ziele. In Zukunft wird der Ausschuss eingehend die eingehenden Daten überwachen und vorläufig auf eine Reduzierung des Zielbereichs verzichten, bis nachhaltige Fortschritte in Richtung seines Inflationsziels gewährleistet sind. Zusätzlich plant er, seine Bestände an Schatzpapieren und Agenturschulden weiter zu reduzieren, während er gleichzeitig auf aufkommende Risiken achtet, die seine geldpolitischen Entscheidungen beeinflussen könnten.

Reserve Bank of Australia:
Bei seinem Treffen beschloss das Reserve Bank Board, den Zielwert für den Leitzins und den Zinssatz unverändert zu lassen. Die Inflation bleibt hoch und nimmt langsamer ab als erwartet, insbesondere bei Dienstleistungen. Trotz höherer Zinssätze besteht weiterhin eine Übernachfrage, wobei die Arbeitsmarktbedingungen eng bleiben und das Lohnwachstum über einem nachhaltigen Niveau liegt. Der wirtschaftliche Ausblick bleibt unsicher, und die Rückkehr der Inflation zum Zielwert wird nur allmählich erwartet. Die Beharrlichkeit der Dienstleistungspreisinflation ist eine zentrale Unsicherheit, die stärkere Arbeitsmarktbedingungen widerspiegelt. Das Board bleibt entschlossen, die Inflation auf den Zielwert zurückzuführen, erkennt jedoch die Unsicherheit hinsichtlich der Wirksamkeit der Geldpolitik an.

Bank of England, Monetary Policy Summary, Mai 2024:
Das Geldpolitische Komitee der Bank of England beschloss, den Bankenzinssatz auf 5,25% zu belassen, wobei sich 7 Mitglieder dafür und zwei dagegen aussprachen. Das Komitee überprüfte die globalen wirtschaftlichen Bedingungen und diskutierte divergierende Trends bei Inflation und Geldpolitik in verschiedenen Regionen. Das Wachstum des britischen BIP wird voraussichtlich moderat ausfallen, wobei die Inflationsprognosen mittelfristig eine Rückkehr zum Ziel von 2% nahelegen. Trotz Bedenken hinsichtlich der Inflationspersistenz bleibt das MPC dem Ziel der Preisstabilität gemäß seinem Mandat verpflichtet.

Minutes der Sitzung des Geldpolitischen Komitees vom 8. Mai 2024:
Das MPC beriet über globale Wirtschaftstrends, insbesondere die Inflationsdynamik in den USA und im Euroraum. Veränderungen der Markterwartungen hinsichtlich der US-Geldpolitik beeinflussten die Zinsprognosen weltweit. In Großbritannien erwarten Marktteilnehmer eine Abwärtskorrektur des Bankenzinssatzes. Inländische Wirtschaftsindikatoren deuten auf eine gemischte Aussicht für den privaten Verbrauch und das Lohnwachstum hin, wobei Unsicherheiten hinsichtlich der Daten aus der Arbeitskräfteerhebung bestehen. Das Komitee betonte die Bedeutung der Berücksichtigung verschiedener Indikatoren für die Inflationspersistenz angesichts sich ändernder wirtschaftlicher Bedingungen.
Das Geldpolitische Komitee (MPC) hielt den Bankenzinssatz auf 5,25%, um das Inflationsziel von 2% zu erreichen. Die Indikatoren für die Inflationspersistenz entwickelten sich im Wesentlichen wie erwartet, wenn auch etwas stärker als angenommen. Die Dienstleistungsverbraucherpreisinflation ging zurück, blieb aber mit 6,0% im März hoch. Der Arbeitsmarkt lockerte sich weiter, blieb aber relativ eng, wobei das jährliche Lohnwachstum im privaten Sektor im Februar auf 6,0% zurückging. Trotz unterschiedlicher Ansichten unter den Mitgliedern bevorzugte die Mehrheit die Beibehaltung des Bankenzinssatzes, während zwei Mitglieder eine Senkung auf 5% bevorzugten. Das MPC ist bereit, die Politik basierend auf wirtschaftlichen Daten anzupassen, um die Inflation nachhaltig auf das Ziel von 2% zurückzuführen.

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LG Ben&Deniz

Goody Traders

English 04/29/2024, BoJ FX intervention 1/2 (4-5AM UTC).
05/01/2024, monetary policy decision of the FED (key interest rate: 5.50% +/- 0.0).
05/01/2024, BoJ FX intervention 2/2 (8-9PM UTC).
05/07/2024, RBA monetary policy decision (key interest rate: 4.35% +/- 0.0).
05/09/2024, BoE monetary policy decision (key interest rate: 5.25% +/- 0.0).


Money market data released by the Bank of Japan indicates government intervention in the currency market, as the yen experienced a significant turnaround against the U.S. dollar. The Bank of Japan estimates a liquidity drain of 7.56 trillion yen on May 1, attributed to transactions with the government sector. Market players suspect currency market intervention, as indicated by unanticipated transactions totaling approximately 5.5 trillion yen. The Ministry of Finance has not confirmed intervention but expressed concerns about sharp swings in exchange rates. The yen’s recent decline prompted speculation about further intervention and its impact on Japan’s economy and monetary policy.

Bank of Japan board members leaned heavily hawkish at their April meeting, advocating for a gradual increase in interest rates to mitigate the risks of an inflation overshoot. Some members suggested the possibility of a quicker pace of rate hikes if inflation continues to exceed the 2% target, especially with a weakening yen. Despite these signals, the yen failed to strengthen as markets remained focused on diminishing prospects of U.S. interest rate cuts. The summary also highlighted calls for the eventual reduction of the BOJ’s bond purchases and the shrinking of its balance sheet.

Federal Reserve FOMC Statement Overview:
The latest statement from the Federal Open Market Committee (FOMC) reveals a robust economic landscape, characterized by strong job gains and a sustained low unemployment rate. Despite some easing, inflation remains elevated, posing a significant concern. The Committee’s core objectives are to achieve maximum employment and stabilize inflation at a 2 percent rate over the long term, with risks towards better balance in recent times. Maintaining the federal funds rate at 5-1/4 to 5-1/2 percent underscores the Committee’s commitment to supporting these goals. Looking ahead, the Committee will closely monitor incoming data, refraining from reducing the target range until sustainable progress towards its inflation target is ensured. Additionally, it plans to continue reducing its holdings of Treasury securities and agency debt while remaining vigilant for any emerging risks that could influence its policy decisions.

Reserve Bank of Australia:
At its meeting, the Reserve Bank Board decided to keep the cash rate target and interest rate unchanged. Inflation remains high and is declining slower than expected, particularly in services. Despite higher interest rates, excess demand persists, with tight labor market conditions and wage growth still above sustainable levels. The economic outlook remains uncertain, with inflation expected to return to target only gradually. The persistence of services inflation is a key uncertainty, reflecting stronger labor market conditions. The Board remains committed to returning inflation to target but acknowledges the uncertainty surrounding monetary policy’s effectiveness.

Bank of England Monetary Policy Summary, May 2024:
The Bank of England’s Monetary Policy Committee (MPC) opted to maintain Bank Rate at 5.25%, with 7 members voting for and 2 against. The Committee reviewed global economic conditions, discussing divergent trends in inflation and monetary policies across regions. UK GDP growth is expected to be modest, with inflation projections suggesting a return to the 2% target in the medium term. Despite concerns about inflation persistence, the MPC remains committed to ensuring price stability in line with its mandate.

Minutes of the Monetary Policy Committee meeting ending on 8 May 2024:
The MPC deliberated on global economic trends, particularly inflation dynamics in the US and euro area. Shifts in market expectations for US monetary policy influenced interest rate forecasts globally. In the UK, market participants anticipate a downward adjustment in Bank Rate. Domestic economic indicators suggest a mixed outlook for consumer spending and wage growth, with uncertainties surrounding the Labour Force Survey data. The Committee emphasized the importance of considering various indicators of inflation persistence amid evolving economic conditions.

The Monetary Policy Committee (MPC) maintained Bank Rate at 5.25% to meet the 2% inflation target. Inflation indicators evolved broadly as expected, though slightly stronger than anticipated. Services consumer price inflation decreased but remained elevated at 6.0% in March. The labour market continued to loosen but remained relatively tight, with annual private sector wage growth declining to 6.0% in February. Despite differing views among members, the majority favored maintaining Bank Rate, while two members preferred a reduction to 5%. The MPC remains prepared to adjust policy based on economic data to sustainably return inflation to the 2% target.

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Sincerely Yours, Ben&Deniz

USDJPJ Hourly Chart
USDJPY H1-Chart
FOMC Press Conference, May 1, 2024
RBA Media Conference – Monetary Policy Decision – 7 May 2024
BoE Monetary Policy Report Press Conference, 9 May 2024

Externe Quellen/Links

URL-Link Beschreibung
federalreserve.gov – Federal Reserve issues FOMC statement May 01, 2024
rba.gov.au – RBA: Monetary Policy Decision, 7 May 2024
bankofengland.co.uk – BoE: Monetary Policy Summary May 09, 2024
bankofengland.co.uk – BoE: Monetary Policy Report, May 2024 (PDF)

Phat green line

Phat green line

2023-11-13 19:02:59 GMT+1

Guten Abend

German 2023-11-07, die RBA erhöht ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 4.35%.


Der neue Governor Michele Bullock mit einer Leitzinserhöhung ohne Pressekonferenz. In Ihrem Statement lesen wir „[…] globally, there remains a high level of uncertainty around the outlook for the Chinese economy and the implications of the conflicts abroad.“.
Damit sind natürlich der Krieg Russlands in der Ukraine sowie der Vergeltungsschlag Israels im Nahen Osten gemeint.
Der Markt zeigte keine nennenswerte Reaktion auf diese Erhöhung, es sieht vielmehr danach aus, dass die 25 australischen Basispunkte bereits voll eingepreist waren.

J (Jerome Powell) wurde in zwei seiner kürzlich gegebenen öffentlichen Reden von (Umwelt-) Aktivisten unterbrochen. Am Dienstag des 19. Oktobers bei einer Rede zum 730sten EconClubNY und am 09. November bei einer Konferenz des IMF. Hier waren zudem folgende Top-Ökonomen und Zentralbanker zugegen: Gita Gopinath (stellvertretenbde Geschäftsführerin IMF), Ken Rogoff (Professor für Ökonomie, Havard), Amir Yaron (1. Vorsitzender der Zentralbank Israel) und Pierre-Olivier Gourincha (Chefökonom IMF).
Lustigerweise hat Powell das f** Wort in den Mund genommen. „just close the f*** door“ waren seine tiefsinnigen Anmerkungen. J hat seine Rede dennoch zu Ende geführt.
Warum demonstrieren diese ungehobelten Wichtigtuer nicht erst einmal ökonomische Grundkenntnisse? Wer ins Rampenlicht will, nutzt einfach die Umweltmasche, Idiotensicher.
An dieser Stelle sei gesagt, alle Argumente dieser Armleuchten liegen nicht erst seit gestern auf dem Tisch. Keinen Umweltaktivisten schert es, wenn ihre Bitcoins CO2 Schleudern sind, oder ihre Pflänzchen im Wettstreit um den Phosphordünger der Dritten Welt steht.
Keine Technologie, von Solarpanels bis E-Mobilität sind Teil einer Lösung des Treibhaus-Problems. Ein einzig nachhaltiger Paradigmenwechsel fängt auf dem Teller an, und dazu eignet sich meiner Auffassung nach, der (sozial verträgliche) Kapitalismus am besten.
Einen Raubtierkapitalismus á la U.S.A. können wir Europäer am ehesten bändigen. Niemand aber kann sicher wissen, ob eine Demokratie mit Gewaltenteilung und ohne Second Amendment am Ende überleben wird.
Eine Demokratie muss hin und wieder verschiedene Masken tragen, um dem Feind überlegen zu bleiben. Nur eines darf diese Gesellschaftsordnung nicht, da bleiben wir beim Nenner, dem Mittelalter einen Weg ebnen.

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LG Ben

Goody Traders

English 2023-11-07, the RBA increases its key interest rate by 25 basis points to 4.35%.


The new governor Michele Bullock with a key interest rate increase without a press conference. In her statement we read „[…] globally, there remains a high level of uncertainty around the outlook for the Chinese economy and the implications of the conflicts abroad.“
This of course refers to Russia’s war in Ukraine and Israel’s retaliatory strike in the Middle East.
The market showed no significant reaction to this increase, in fact it appears that the 25 Australian basis points were already fully priced in.

J (Jerome Powell) was interrupted by (environmental) activists in two of his recent public speeches. On Tuesday, October 19th at a speech at the 730th EconClubNY and on November 9th at an IMF conference. The following top economists and central bankers were also present, namely: Gita Gopinath (Deputy Managing Director IMF), Ken Rogoff (Professor of Economics, Havard), Amir Yaron (1st Chairman of the Central Bank of Israel) and Pierre-Olivier Gourincha (Chief Economist IMF).
Funnily enough, Powell used the f** word. “just close the f*** door” were his profound comments. But with no suprise, brave and honorable J finished his speech with dignity.
Why don’t these uncouth busybodies first demonstrate basic economic knowledge? If you want to be in the spotlight, simply use the environmental scheme, idiot-proof.
At this point it should be said that all the arguments of these dushbags have not just been on the table since yesterday. No environmental activist cares if their Bitcoins are CO2 slingers, or if their Cannabis-farms are in competition with the third world’s phosphorus fertilizer.
No technology, from solar panels to e-mobility, is part of a solution to the greenhouse problem. The only sustainable paradigm shift starts on the plate, and in my opinion socially acceptable capitalism (yes to the ‚burgergeld‘ experiment! it’s the opposite to fiefdom and feudal system) is best suited to pave way for this goal.
The Europeans are best placed to tame predatory capitalism like in the USA. But no one can know for sure whether a democracy with separation of powers (legislative, judicial, executive) and without Second Amendment will survive in the end.
A democracy must put on different masks every now and then in order to remain superior to the enemy.

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Sincerely Yours, Ben&Nic

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Psst... der Boden ist Lava
Psst… der Boden ist Lava.

Externe Quellen/Links

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tradingeconomics.com – Australia Interest Rate
rba.gov.au – Statement by Michele Bullock Monetary Policy Decision

Kiss Downunder

Kiss Downunder

2023-10-06 23:49:02 GMT+2

Guten Abend

German 2023-10-03, die RBA behält ihren Leitzins mit 4.10% gleichbleibend.


Ein No-Event in Downunder, bis auf die Ernennung der ersten Frau für den Vorsitz der australischen Zentralbank:
Michele Bullock.
Chart-Technisch möchte ich Dir heute AUDNOK vorstellen. Seit 2004 im Aufwind und nahe eines 38-Jahreshoch bei 7.600. Aktueller Support @6.200 | Kaufen bis zum Channel-Support bei 6.750 | long reduzieren ab 7.150 (Channel-Widerstand).

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LG Ben

Goody Traders

English 2023-10-03, the RBA is keeping its key interest rate the same at 4.10%.


A no-event downunder, except for the appointment of the first woman to chair the Australian central bank:
Michele Bullock.
In terms of chart technique, I would like to introduce you to AUDNOK today. On the rise since 2004 and near a 38-year high at 7,600. Current Support @6,200 | Buy up to channel support at 6,750 | reduce long starting from 7,150 (channel resistance).

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AUDNOK Historic-Chart
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AUDNOK Daily-Chart
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Externe Quellen/Links

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RBA – Statement by Michele Bullock, Governor: Monetary Policy Decision 03 October 2023
tradingeconomics.com – Australia Interest Rate

Goody Philip Lowe

Goody Philip Lowe

2023-09-11 01h:25m:49s GMT+2

Guten Morgen,

German 2023-09-05, die RBA behält ihren Leitzins mit 4.10% gleich.
2023-09-06, die BoC behält ihren Leitzins mit 5.00% gleich.


„[…] Some further tightening of monetary policy may be required to ensure that inflation returns to target in a reasonable timeframe, but that will continue to depend upon the data and the evolving assessment of risks“, so die Bank of Australia.
Keine große Überraschung, ähnliches so denn liest sich in einem vorherigen Statement zur australischen Geldpolitik. Wir erhalten mit dem „Chartpack“ (Graphs on the Australian Economy and Financial Markets) vom 2023-09-06 einen umfassenden Überblick, zu den im zweiten Halbsatz angedeuteten „Risiken“.
Der australische Dollar ist eine klassische Commodity-Währung, welche vom Bedarf (zumeist Chinas) an Eisen-Erz, Gold, Getreide-Weizen, Kupfer, Nickel, Aluminium und Zink abhängig ist. Aber auch Energieträger wie Steinkohle (16%), Erdgas (11%) und Rohöl (1%) haben einen gewichtigen Exportanteil. Gerade das Supply aus den Goldminen kann einen Einfluss auf die Kaufkraftparität und den Exchange haben. Äußerst wichtig für den China-Anreiner ist die Weltökonomie, welche den Bedraf der Chinesen an diesen Produkten speist.
Somit ist der AUD zugleich eine Risk On/Off Währung im Sinne einer positiven Korrelation mit den Märkten. Mitte 2013 dann die direkte Intervention zur Schwächung der Exportwährung. Seither hatte das Land eine negative Handelsbilanz bis 2020 das Breakeven erreicht wurde. Mit der Covid-Pandemie und der einhergehenden Abwehrmaßnahmen, sprang das Balance-Sheet um das dreifache auf ca. 575 Billionen AUD, dafür ist das Debt/GDP vergleichsweise niedrig (25% vs Deutschland 66% vs USA 129%) und die FX-Reserven auf einem Allzeit-Hoch. Insgesamt ist der AUD keine Safe-Heaven-Währung, keine Risk-Off Flucht-Währung, aber dafür ein robustes Instrument der australischen Ökonomie. Ja und dazu sollen Währungen auch dienen, um der zugrunde liegenden Wirtschaft einen formidablen Nährboden zu schaffen.
Hut ab, Mr Lowe, Job done! Der RBA Vorsitzende gab am 2023-09-07 seine Abschieds-Rede und gibt nach regulärer 7-jähriger Amtszeit den Zentralbankvorsitz vakant.

„[…] With recent evidence that excess demand in the economy is easing, and given the lagged effects of monetary policy, Governing Council decided to hold the policy interest rate at 5% and continue to normalize the Bank’s balance sheet. However, Governing Council remains concerned about the persistence of underlying inflationary pressures, and is prepared to increase the policy interest rate further if needed“.
Die Bank of Canada mit ihrem Vorsitzenden Tiff Macklem kommt zu einer vergleichbaren Determinante und behält so ihren Leitzins weiterhin bei 5%. Auch hier schliesst man eine weitere Anhebung zur Abwehr eine Inflationsspirale nicht kategorisch aus. Eine Geldverknappung bzw. Balance-sheet Normalisierung sei bereits im Gange.

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LG Ben

Goody Traders

English 2023-09-05, the RBA is keeping its key interest rate the same at 4.10%.
2023-09-06, the BoC keeps its key interest rate the same at 5.00%.


„[…] Some further tightening of monetary policy may be required to ensure that inflation returns to target in a reasonable timeframe, but that will continue to depend upon the data and the evolving assessment of risks,“ said the Bank of Australia.
No big surprise, something similar can be read in a previous statement on Australian monetary policy. With the “Chartpack” (Graphs on the Australian Economy and Financial Markets) from 2023-09-06 we get a comprehensive overview of the “risks” indicated in the second half of the sentence.
The Australian dollar is a classic commodity currency, which one depends on the demand (mostly from China) for iron ore, gold, grain wheat, copper, nickel, aluminum and zinc. But energy sources such as coal (16%), natural gas (11%) and crude oil (1%) also have an important export share. The supply from the gold mines in particular can have an influence on purchasing power parity and the exchange. What is extremely important for an economy next to China is the health of the world economy, which feeds the Chinese economy more directly and visa versa the demand for Australian export goods.
The AUD is therefore also a risk on/off currency in the sense of a positive correlation with the markets. Then in mid-2013 there was direct intervention to weaken the export currency. Since, the country had a negative trade balance until breakeven was reached in 2020. With the Covid pandemic and the associated counter measures, the central balance sheet jumped threefold to around AUD 575 trillion, but with goverment Debt/GDP comparatively low (25% vs Germany 66% vs USA 129%) and FX reserves at an all-time high, the fundamentals are in pretty good shape. Overall, the AUD is not a safe haven currency, not a risk-off escape currency, but it is a robust instrument serving its very Australian economy.
Yes, that’s what currencies are supposed to do: to create a formidable breeding ground for the underlying economy.
Respect and much Love&Spirit to Mr Lowe, job done! The RBA chairman gave his farewell speech on 2023-09-07, announcing the vacancy for the central bank chair after a regular 7-year term.

„[…] With recent evidence that excess demand in the economy is easing, and given the lagged effects of monetary policy, Governing Council decided to hold the policy interest rate at 5% and continue to normalize the Bank’s balance sheet. However, Governing Council remains concerned about the persistence of underlying inflationary pressures, and is prepared to increase the policy interest rate further if needed“.
The Bank of Canada, with its chairman Tiff Macklem, comes to a comparable determinant and keeps its key interest rate at 5%. Here, too, a further increase to ward off an inflationary spiral is not categorically ruled out. However, a tightening of the money supply, thus a normalization of the balance sheet is said to be underway.

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Sincerely Yours, Ben

Externe Quellen/Links

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RBA – Statement on Monetary Policy 05 September 2023
RBA – Chart Pack
RBA – Some Closing Remarks – Philip Lowe
OEC – Australian Economy
BoC – Statement on Monetary Policy 06 September 2023
BoC – Tiff Macklem Speech, Calgary

L-P-owe-ll

Guten Abend

German 2023-07-04, Die RBA behält ihren Leitzins unberührt bei 4.10%.


Philip Lowe gab seine Rede ‚A Narrow Path‘ am 2023-06-07 bei der Morgan Stanley 5th Australia Summit gleich für beide Leitzinsentscheidungen. Alles Gesagte trifft genau so auch auf diese (Leitzinsentscheidung) vom 2023-07-04 zu.
Man kann die Furcht vor einer Lohn-Preisspirale einfach aus dem Statement zur Leitzinsentscheidung herauslesen, Zitat:
„Wages growth has picked up in response to the tight labour market and high inflation. At the aggregate level, wages growth is still consistent with the inflation target, provided that productivity growth picks up. The Board remains alert to the risk that expectations of ongoing high inflation will contribute to larger increases in both prices and wages, especially given the limited spare capacity in the economy and the still very low rate of unemployment. Accordingly, it will continue to pay close attention to both the evolution of labour costs and the price-setting behaviour of firms.“
[Quelle: rba.gov.au]
Eine Lohnsteigerung ist laut FED Vorsizenden Powell durchaus erwünscht, aber erst wenn sich die Inflationsrate wieder im Zielkorridor eingependelt hat.

Ich gebe Ihnen einen Ausschnitt aus Philips Rede, der nahtlos an einen Auszug aus der FED-Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats vom 2023-03-07 angehängt ist (HINWEIS! die neueste banking.senate.gov – AUSSCHUSSANHÖRUNG fand am 2023-06-22 statt).
Der harsche Vorwurf der Senatorin Elizabeth Warren, Powell drehe kaltblütig die Zinsschraube und riskiere so erbarmungslos die Arbeitslosigkeit vieler Millionen von U.S.-Bürgern, liegt in der Luft. Powell konnte sich einer Therorie-fernen Senatorin gegenüber nicht rechtfertigen und wirkte dadurch etwas barsch. Er gab sich zuvor alle Mühe, Zusammenhänge zu erhellen und den progressive Willen der FED zu unterstreichen.
Klare Unterstützung erhält Jerome aus Downunder-Australia, durch den RBA-Vorsitzenden Philip Lowe. Eingangs zu seiner Rede ‚A Narrow Path‘, äußert er keinerlei Scheu, das Mittel der Leitzinsen zur Bekämpfung der Inflation einsetzen zu wollen. Die Notwendigkeit einer Preisstabilität sei dringende Voraussetzung zum Erhalt von Arbeitsplätzen. Die Federal Reserve selbst hat sich freiwillig zu ihrem Mandat der Preisstabilität eine maximale Beschäftigungsquote zum Ziel gesetzt.
Zusammengefasst sind wir in einer wait-and-see Situation, welcher einige wenige moderate Leitzinsanhebungen folgen sollen.

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LG Ben

Goody Traders

English 2023-07-04, The RBA keeps its policy rate untouched at 4.10%.


Philip Lowe gave his speech ‚A Narrow Path‘ on 2023-06-07 at the Morgan Stanley 5th Australia Summit for both interest rate decisions. Everything that has been said also applies to the current ones (key interest rate decision of 2023-07-04).
One can easily read out the fear of a wage-price spiral from the statement on the key interest rate decision, quote:
„Wages growth has picked up in response to the tight labour market and high inflation. At the aggregate level, wages growth is still consistent with the inflation target, provided that productivity growth picks up. The Board remains alert to the risk that expectations of ongoing high inflation will contribute to larger increases in both prices and wages, especially given the limited spare capacity in the economy and the still very low rate of unemployment. Accordingly, it will continue to pay close attention to both the evolution of labour costs and the price-setting behaviour of firms.“
[Source: rba.gov.au]
According to Fed Chairman Powell, a wage increase is definitely desirable, but only when the inflation rate has settled back into the target corridor (around 2%).

I give you a snippet of Philip’s speech attached seamlessly to an excerpt of the FED hearing at the U.S. Senate Banking Committee dated 2023-03-07 (NOTE! the most recent banking.senate.gov – COMMITTEE HEARING has been held on 2023-06-22).
The harsh accusation by Senator Elizabeth Warren that Powell is cold-bloodedly raising interest rates and thus mercilessly risking the unemployment of many millions of US citizens is in the air. Unable to justify himself to a non-economic senator, Powell came off as a bit harsh. Before that, he made every effort to clarify the whole context and to underline the progressive will of the FED.
Jerome has clear support from downunder Australia as RBA chairman Philip Lowe kicks in with his ’narrow path‘. At the beginning of his speech ‚A Narrow Path‘, he expressed readyness about wanting to use interest rates to fight inflation. The need for price stability is an urgent prerequisite for preserving jobs. The Federal Reserve itself has voluntarily set itself the goal of maximum employment as part of its price stability mandate.
In summary, we are in a wait-and-see situation, which should be followed by a few moderate rate hikes.

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Sincerely Yours, Ben

AUDNZD Daily Chart
AUDNZD Daily Chart

Externe Quellen/Links

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Trading Economics – Interest Rate Australia
centralbanking.com – Fed officials wanted to raise rates in June
rba.gov.au – Philip Lowe ‚A Narrow Path‘

Pipeline Barrel $60

euractiv.com – Russian Oil Price Cap
thedrive.com – B21 Raider Stealth Bomber
badewannen-blog.de – Vollbad Kostenpunkt
tradingeconomics.com – RBA Interest Rate
Bankerfaust
AUD/USD Daily-Chart

Guten Morgen,
German Dezember-06 2022, die Reserve Bank of Australia erhöht ihren Leitzinssatz wie zuvor um 25 Basispunkte auf nunmehr 3.1%.

Dramatisch sieht die Lage auf dem Ölmarkt aus. Ein Embargo auf russisches Pipeline-Öl soll verhindern, dass Russland mehr als $60/Barrel verdient. Russlands Erdöl soll dem internationalen Ölmarkt entkoppelt werden.
Es war Putin, der es ermöglichte, dass die Einnahmen aus russischem Erdöl in die russische Staatskasse fließen. Ehedem waren es die großen US-Amerikanischen Ölkonzerne, die russisches Erdöl gefördert und die Einnahmen daraus zum größten Teil für sich verbuchen konnten. Dies war eine der wichtigsten Transformationen der Post-Sowjet-Ära, welche zusammen mit der Liberalisierung Russlands einherging. Jeder Post-Sowjet-Bürger bekam Anteilscheine zu gleichem monetärem Gegenwert (vergleichbar zu Staatsanleihen). Der KGB, ein mächtiger Sowjet-Staats-Nachrichtendienst, behielt aber das Machtzentrum Moskau unter seiner Kontrolle. Der heutige Präsident Putin ist ein Zögling dieses Geheimdienst-Apparates, kennt die verschiedenen Strömungen innerhalb dieser fadenscheinigen Organisation. Darin steuern strikt kommunistische Veteranen in Richtung der Genossen aus China/Nord-Korea/Kuba, wobei auf der Gegenseite liberale Marxisten, ein vereintes Eurasien als Zielbild sehen. In jeder Betrachtung belebt die Situation auf dem Öl-Markt einen längst vergessenen Konflikt.
Der Kalt-Krieg keimt wieder auf, die Enthüllung des neusten Stealth-Tarnkappenbomber ‚B-21 Raider‘ seitens der USA kommt nicht von ungefähr zeitgleich mit dem neuen europäischen Öl-Embargo auf russisches Pipeline-Öl.

Aber erst einmal ruhig Blut meine sehr gebetene Dame und jene geschätzten Herren… ich habe hier doch extra für Dich… einen Tauschwert berechnet, damit Du die Lage besser einschätzen kannst. Stelle Dir vor, ein Fass bzw. ein Barrel Erdöl kostete $60. Ein Barrel entspricht 159 Litern (ein Vollbad) an brennbarem Erdöl. Um einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen, benötigen wir eine Kraft, diese messen wir in Watt pro Stunde. Ein Liter Wasser also, benötigt um von Raumtemperatur auf dessen Siedepunkt (Kochpunkt) gebracht zu werden, eine Kraft von 114 Watt pro Stunde. Eine Kraft wird definiert als Watt und stammt aus der Herleitung einer Arbeitsleistung, also einer entsprechenden physikalischen Energie, um exakt 2Kg auf einen Meter pro Sekunde zu beschleunigen. Nicht so wichtig, wichtiger ist Dir nämlich sicher noch, was dies alles in Geldscheinen gerechnet bedeutet. Schau so; für ein heißes Vollbad mit Wein und Zigarre fallen folgende Kostenpunkte an.
Ein Liter Erdöl (Heizöl, vereinfacht) hat einen Brennwert von 9800W/h (Watt pro Stunde). Wir beide benötigen etwa 75 Liter kochend-heisses Wasser, 75 Liter mal 114 Watt/Stunde, ergibt somit 8550 Watt/Stunde (8,55kWh) und 150L Badewasser.
Wir brauchen also knapp einen Liter Heizöl, bei aktuellem Tauschwert EUR/USD, für 0,36€ pro Liter (bei $60 pro 159L). Genau gerechnet sind es knapp 0,31€ für den Ausgleich der Heizölkosten. Bei heutigen Marktpreisen (etwa $85/bbl) ergeben sich wiederum 0,44€ an Heizkostenausgleich. Bei einem guten argentinischen Rotwein (mit Ausweich-Alternative) und einer formidablen Zigarre wie z.B. die ‚Leonel White Robusto‘ für 6,70€, liegen wir so bei 0,60€ (Wasserkosten) + 0,44€ + 4,99€ + 4,99€ + 6,70€ auf sage und schreibe einer Summe von 17,72€.

Ein Blick auf einen Chart des australischen Dollars, unserem Aussie, zeigt, dass die Leitzinserhöhungen der FED weiter schwer zum Tragen kommen. Ein abwärts Trend ist ‚in progress‘, nur wie viel stärker dürfte der USD überhaupt noch werden, um nicht den neuen Börsen-Allzeithochs im Weg zu stehen? Abgesehen von der Situation am Ölmarkt, sind alle Hiobs-Botschaften nur taktiles Marktgeschrei, um billiger an Aktien zu kommen. Käufer und Kapital stehen bereit, um jeden Börsen-Dip aufzukaufen!

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Bünyamin

Goody Traders,
English December-06 2022, the Reserve Bank of Australia raises its benchmark interest rate by 25 basis points to 3.1%.

The situation on the oil market looks dramatic. An embargo on Russian pipeline oil aims to prevent Russia from earning more than $60/barrel. Russia’s oil is to be decoupled from the international oil market.
It was Putin who allowed Russian oil revenues to flow into the Russian treasury. It used to be the big US oil companies that produced Russian oil and were able to book most of the income from it for themselves. This was one of the most important transformations of the post-Soviet era, which came along with the liberalization of Russia. Every post-Soviet citizen received shares of the same monetary value (comparable to government bonds). The KGB, a powerful Soviet state intelligence service, retained control of the center of power in Moscow. Today’s President Putin is a pupil of this secret service apparatus and knows the different currents within this flimsy organization. In it, strictly communist veterans steer in the direction of the comrades from China/North Korea/Cuba, while on the other hand liberal Marxists see a united Eurasia as the goal. In every consideration, the situation in the oil market revives a long-forgotten conflict.
The Cold War is burgeoning again, the unveiling of the latest stealth bomber ‚B-21 Raider‘ by the USA comes at the same time as the new European oil embargo on Russian pipeline oil.

But first of all calm blood, my dear lady and those esteemed gentlemen… I have calculated an exchange value especially for you… so that you can better assess the situation. Imagine if a barrel of oil cost $60. A barrel is equivalent to 159 liters (a full bath) of combustible petroleum. To bring a liter of water to a boil, we need a force that we measure in watts per hour. A liter of water, therefore, requires a force of 114 watts per hour to be brought from room temperature to its boiling point. A force is defined as a watt and comes from the derivation of a work output, i.e. a corresponding physical energy to accelerate exactly 2 kg to one meter per second. Not that important, more important to you is what all this means when calculated in terms of banknotes. Look on it this way; for a hot full bath with wine and cigar the following costs apply.
A liter of petroleum (fuel oil, simplified) has a calorific value of 9800W/h (watts per hour). We both need about 75 liters of boiling hot water, 75 liters times 114 watts/hour, which results in 8550 watts/hour (8.55kWh) and thus 150L of warmy bath water.
So we need almost a liter of heating oil, at the current exchange value EUR/USD, for €0.36 per liter (at $60 per 159L). Calculated exactly, it is just under €0.31 to compensate for the heating oil costs. At today’s market prices (about $85/bbl), this results in heating cost compensation of €0.44. With a good Argentinian red wine (comes with an alternative) and a formidable cigar such as the ‚Leonel White Robusto‘ for €6.70, we are at €0.60 (water costs) + €0.44 + €4.99 + €4.99 + €6.70 to a whopping €17.72.

A look at a chart of the Australian dollar, our Aussie, shows that the Fed’s interest rate hikes continue to have a heavy impact. A downward trend is ‚in progress‘, but how much stronger the USD can get in order not to get in the way of the new stock market all-time highs ahead? Aside from the situation in the oil market, all the bad news is just tactile market clamor to get stocks cheaper. Buyers and capital stand ready to buy up any stock market dip!

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Sincerely Yours, Ben

1-2-1 Series

Guten Morgen Traders,
German 25, 50, 50 Basispunkte Interest-Rate-Hike der Reserve Bank of Australia; Angefangen zum 03.Mai 2022 (erster Rate Hike seit dem 06. Februar 2008).
Übersetzen wir diese Serie mit: (multiplier)1 – 2 – 1 .
Dies scheint offensichtlich für den Exchange eine zu schwache Funktion, so wären (multiplier)1 – 2 – 1.25/5 konservativ, in Anbetracht der aktuellen Inflationserwartungen.
Der AUDCAD gibt im frühen Handel 0.45% ab, tendiert gleich wieder fest über S1@0.8750. S2@0.8675.

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Bünyamin

Goody Traders,
English 25, 50, 50 basis points Reserve Bank of Australia interest rate hike from 03 May 2022 (first rate hike since 06 February 2008).
Translates into (multiplier)1 – 2 – 1.
Too weak in interest increase for our exchange, a series of (multiplier)1 – 2 – 1.25/5 would be adequate, given current inflation expectations.
The AUDCAD sheds 0.45% in early trade, bouncing back solid above S1@0.8750. S2@0.8675.

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AUDCAD 30M-Chart
tradingeconomics.com – Australia Interest Rate
rba.gov.au – Reserve Bank of Australia IR history

RBA on Fire !

Guten Morgen Traders,
German die australische Zentralbank wollte mit ihrer Leitzins-Anhebung abwarten, bis die Inflation deutlich über dem Ziel von 2-3% liegt. Mit 5.1% in Q1 2022 ist dieses Limit überschritten und Philip Lowe (sorry, hatte ich doch Tiff Macklem aus Kanada in einem früheren Beitrag als den RBA-Vorsitz tituliert) zieht den Leitzins nach über 11 Jahren um 0.25 Basispunkte auf 0.35% an. 0.1% mehr als erwartet wurde, was mir beweist, das Philip doch eher in den Kreis der „Tightener“ gehört. Weitere Leitzinserhöhungen wurden für den australischen Dollar angekündigt.

tradingeconomics.com – RBA Interest Rate
tradingeconomics.com – Australia Inflation Rate

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Bünyamin

Goody traders,
English the Australian central bank wanted to wait until inflation was well above the target of 2-3% before raising its key interest rate. With 5.1% in Q1 2022, this limit has been exceeded and Philip Lowe (sorry, I had titled Tiff Macklem from Canada as the RBA chairman in an earlier post) is raising the key interest rate by 0.25 basis points to 0.35% after more than 11 years. 0.1% more than expected, which proves to me that Philip really belongs in the circle of „tighteners“. Further rate hikes have been announced for the Australian dollar.

tradingeconomics.com – RBA Interest Rate
tradingeconomics.com – Australia Inflation Rate

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Sincerely Yours, Ben

RBA hikes Interest Rates to 0.35%

AUDUSD war-um nicht

Good Afternoon Traders,
German AUDUSD zeigt longterm Support-Levels S2@0.666 -diabolisch- und S1@0.7000. Macrotechnisch ist Philip Lowe zwar aus dem Kreise der „Tightener“ ausgeschert, dennoch hat die australische Zentralbank viel Spielraum um den Leitzins anzuheben.
Sieht die BoE ihren Leitzins bis Mitte 2023 bei 1.5%, so kann dies mindestens auch für die Australier gelten. Ich denke, der AUD Downturn ab Mitte April 2013 ist der kontinuierlichen Leitzinssenkung von knapp 4% auf 0.1% gleichzusetzen. Nach dem zusätzlichen Quantitativen Easing, bedingt durch die Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie, und einer Null-Leitzinspolitik sollte es für die Australier auch in einem „New Normal“ weniger Spielraum nach unten (noch mehr Easing) geben.

Subsumarum, bräuchte man sich auch nicht vor der Hawkischen FED fürchten. Denn funktionale Märkte vorausgesetzt, erhöht die FED den Leitzins sinnvollerweise entgegen einer steigenden Inflation.
Wer also nach einem Risk-Premium Trade sucht, sollte sich den Chart nochmal betrachten. Besonders gegen ein Portfolio, welches den USD Long tradet, ist AUDUSD Long ein formidabler Hedge.
Weitere Details und Ausblick auf den Exchange wie immer für Premium Mitglieder.

Reserve Bank of Australia Interest Rate

Bünyamin

AUDUSD Wochen-Chart
AUDUSD Tages-Chart